Sie haben Fragen?
Dann rufen sie uns an!
Telefon 040 39 99 36 36

Artikel vom 12. Mai 2026

hei.expert:inneninterview: Mit Marco Habschick von der Gründerplattform

Wir freuen uns sehr, dass wir Marco Habschick für ein hei.experteninterview gewinnen konnten!

Gründen kann sich manchmal wie ein riesiger Berg anfühlen und genau hier kommt Marco Habschick ins Spiel. Als Mitgründer der Gründerplattform und Partner bei EVEREST beschäftigt er sich seit Jahren damit, wie Menschen schneller, klarer und selbstbewusster ins eigene Business starten können. Statt komplizierten Buzzwords geht’s bei ihm um echte Orientierung: Was brauche ich wirklich? Wie teste ich meine Idee? Und welcher nächste Schritt bringt mich wirklich weiter?

Im Interview gibt uns Marco Antworten, die Gründenden in Hamburg Rückenwind geben.

Marco Habschick - Gründerplattform

Marco Habschick – Gründerplattform, Foto: EVEREST GmbH

Hi, ich bin Marco Habschick von der Gründerplattform.

Ein schneller Kopf ist mein Markenzeichen – ich liebe es, mich in Geschäftsideen und die Macher:in dahinter einzudenken.

Komplexes einfach erklären können ist mein Erfolgsfaktor – ich glaube fest daran, dass man alles hinbekommt, wenn man den Zusammenhang versteht.

Meine Superkraft wäre, in die Zukunft zu sehen – um immer die besten Entscheidungen für mein Leben und die Welt zu treffen.

 

Das Interview mit Marco Habschick von der Gründerplattform:

 

Die Gründerplattform bündelt Wissen, Tools und Kontakte an einem Ort. Welche Funktion oder welches Feature wird deiner Meinung nach am stärksten unterschätzt – und wie kann es Gründer:innen konkret Zeit, Geld oder Nerven sparen?

Da gäbe es einige. Wir haben seit Start der Gründerplattform so viel entwickelt, dass wir manchmal hinterherhinken, alles ordentlich zu vermarkten – wir sind also auch gar nicht immer besser als die vielen Gründerinnen und Gründer, die diesen Fehler machen.

Zu meinen liebsten versteckten Perlen der Gründerplattform gehört der Businessplan-Check. Er gibt kurz und knackig einen Eindruck davon, wie ein Finanzierer auf meinen Businessplan schauen würde.

Auch der Förderfinder der Gründerplattform wird manchmal unterschätzt. Ich kenne kein anderes Tool, das in einer einfachen Ampellogik anzeigt, wie gut ich in die Förderbedingungen eines Programms passen würde.

Als drittes würde ich das Tool „Finanzierungsmöglichkeiten“ nennen – da versteht man sofort, was einen Mikrokredit von einem Business Angel unterscheidet.

 

Weiterlesen

Artikel vom 12. Mai 2026

hei.gründer:innenstory: Matthias Kaufmann – der Experte für Altersvorsorge

Altersvorsorge – klingt für viele erstmal nach Pflichtprogramm, Papierkram und irgendwann-später. Für Matthias ist es genau das Gegenteil: ein Thema voller Möglichkeiten. Mit „BOOST Retirement“ hat er eine Plattform geschaffen, die Menschen helfen soll, ihre finanzielle Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen – verständlich, unabhängig und auf Augenhöhe.

Im Gespräch mit ihm merken wir schnell: Hier geht’s nicht nur um Rentenmodelle und Prozentsätze, sondern vor allem um Lebenswege, Freiheit und den Mut, rechtzeitig anzufangen. Warum gerade dieses Thema? Was ihn zum Gründen gebracht hat? Und welche Erkenntnisse er auf seinem Weg schon gesammelt hat – das erzählt Matthias in unserem Blogartikel ganz offen.

Foto: Matthias Kaufmann

 

Das Interview mit Matthias, BOOST Retirement:

 

Matthias, wie wird man Experte für Altersvorsorge? Wo kommst Du her und was machst Du heute?

Ich bin Matthias Kaufmann, 39 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Von Haus aus bin ich Diplom-Wirtschaftsingenieur und habe über zwölf Jahre als Projektleiter bei Volkswagen gearbeitet – zuletzt in Projekten mit einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Schon früh habe ich begonnen, mich intensiv mit Finanzen zu beschäftigen: Ich habe mehr als die Hälfte meines Gehalts gespart und sowohl an der Börse als auch in Immobilien investiert.

Heute unterstütze ich Angestellte und Selbstständige dabei, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, ihre Ziele zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen – oft auch mit dem Blick auf eine mögliche Frührente. Dafür biete ich 1:1-Coachings an, in denen ich praxisnah zeige, wie man mit ETFs langfristig Vermögen aufbaut oder mit vermieteten Immobilien Steuervorteile nutzt und sich so eine solide Altersvorsorge aufbaut.

Ein besonderes Herzstück ist meine selbst entwickelte Software: Sie gibt meinen Kund:innen jederzeit einen klaren Überblick über ihre Finanzen. Damit lassen sich verschiedene Lebenssituationen simulieren – etwa die Frage: Wann könnte ich frühestens aufhören zu arbeiten? Die Software übernimmt komplexe Berechnungen wie Steuern, Sozialabgaben und Inflation und zeigt automatisch Schwachstellen sowie Potenziale auf.

Zusätzlich habe ich eine Datenbank mit über 200 Spar- und Steuertipps aufgebaut. Damit können meine Kund:innen jedes Jahr mehrere tausend Euro einsparen – Geld, das sie direkt wieder für ihre Altersvorsorge nutzen können. Ganz neu habe ich außerdem einen kompakten Kurs für Eltern entwickelt, die frühzeitig für ihre Kinder vorsorgen möchten.

 

Weiterlesen

Artikel vom 01. April 2026

hei.gründer:innenstory: Kamila Lichtenstein – Storytelling für Menschen an Wendepunkten

Vor Wendepunkten im eigenen Leben stehen – ob durch Jobwechsel, Neuanfang oder Wiedereinstieg – kann Menschen in Erklärungsnöte bringen. Wie gut, wenn man dann neue Worte für alte Erfahrungen findet und anderen überzeugend von seiner Lebensgeschichte berichten kann. In den Online-Kursen von „Story of Your Life“ lernen Teilnehmende, wie sie „anderen ihre Geschichte mit Feuer erzählen können“, wie Gründerin Kamila Lichtenstein es ausdrückt.

In diesem Blogartikel spricht Kamila über ihren Weg in die Selbstständigkeit.

Foto: Alexander Bentheim

 

Das Interview mit Kamila, Story of Your Life.

 

Kamila, war es schon immer Dein Ziel, selbstständig zu arbeiten? 

„Ich bin in Polen geboren und weil meine Mutter Diplomatin war, habe ich meine Schulzeit in Kanada und Schweden verbracht. Nach meinem Master-Abschluss in Schottland habe ich zunächst in einer Werbeagentur im Bereich E-Commerce gearbeitet. Dann hat mich eine Freundin nach Malta gelockt, wo wir als Freiberuflerinnen gemeinsam Kunden betreut haben im Bereich Online-Marketing, bei Veranstaltungen und im B2B-Marketing. Ich hatte also schon Erfahrungen mit der Selbstständigkeit, bevor ich mich im August 2025 in Hamburg im Bereich Marketing & Communications selbstständig gemacht habe. Dennoch hatte ich große Angst, als Freelancer in Deutschland anzufangen. Ich habe mich gefragt, ob ich das schaffe, ob ich Kunden in Deutschland gewinnen kann, denn ich lebe erst seit fünf Jahren hier.

Derzeit habe ich drei Kunden, die aus verschiedenen Branchen kommen, z. B. aus dem Bereich innovative Nachhaltigkeit und Tiernahrung. Unterschiedlich sind meine Kunden auch hinsichtlich ihrer Unternehmensgröße: vom Start-up bis zum Großkonzern ist alles dabei. Durch meine breite Expertise und Erfahrung in verschiedenen Marketing-Bereichen liegt mein Schwerpunkt auf Marketing. Ich unterstütze meine Kunden in unterschiedlichsten Marketing Communications Projekten – von Strategie bis zu Content Erstellung. Mein Slogan ist „I make your projects fly!“

Einer meiner Kunden ist übrigens die Anwaltskanzlei, für die ich schon auf Malta gearbeitet hatte. Die haben mich auf dem Portal „LinkedIn“ wiedergefunden. Es ist schön zu sehen, dass auch meine frühere harte Arbeit immer noch Früchte trägt. Zurzeit arbeite ich außerdem mit meinem Mann Marvin intensiv daran, dass noch Ende 2025 der erste Online-Storytelling-Kurs von unserem neu gegründeten Unternehmen „Story of Your Life“ starten kann.“ 

Weiterlesen

Artikel vom 01. April 2026

hei.gründer:innenstory: Luciana Yllanes Perea – die Event-Managerin

Gäste glücklich zu machen durch gelungene Events – dafür wird hinter den Kulissen hart gearbeitet. Luciana Yllanes Perea sorgt mit ihrer Eventagentur „Hey!Lu“ dafür, dass Location, Deko, Musik und vieles mehr stimmig sind, damit ihre Veranstaltungen wie  Disco Bingo oder Retro Latin Party zum Erfolg werden. Die Event-Managerin hat dabei eine bestimmte Community besonders im Blick.

In diesem Blogartikel erzählt Luciana von ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

Foto: Alexander Bentheim

 

Das Interview mit Luciana von Hey!Lu:

 

Luciana, wie kamst Du auf die Idee, Dich mit der Organisation und Durchführung von Events, für die Spanisch sprechende Community in Hamburg selbstständig zu machen?

„Ich organisiere gerne Tanzveranstaltungen, denn Tanzen ist immer schon mein Hobby gewesen. Meine Mutter behauptet, ich hätte getanzt, bevor ich laufen konnte. Die Kenntnisse für die Gründung meiner Eventagentur „Hey!Lu“ habe ich in der Veranstaltungsbranche auf Mallorca gesammelt. Nachdem ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau anerkennen lassen. Ich habe dann zweieinhalb Jahre als Booking Assistentin in einer Künstleragentur gearbeitet und noch eine Weiterbildung als Event-
Managerin gemacht.

Als ich in die Beratung  vom Projekt Migrant Female Business (MiFeB) von der Arbeitsge-meinschaft selbstständiger Migranten gekommen bin, hatte ich viele Ideen und habe zu der Beraterin einfach nur gesagt: ‚Ich möchte selbständig sein und Partys veranstalten.` Sie hat mir dabei geholfen, mich zu fokussieren und meine Zielgruppe zu definieren. Da ich viele Kontakte in die Community habe, lag es nahe, mit Events für diese Gruppe zu starten. Mein Wunsch ist es, die Zielgruppe zu erweitern.

Ich organisiere auch private Feiern, kulturelle oder geschäftliche Events, Konzerte oder Open-Air-Veranstaltungen. Ich kümmere mich auf Wunsch um alles, angefangen bei der Licht- und Tontechnik über  Dekoration und das Catering bis hin zu Auftritten von Künstlern oder DJs.  Ich möchte, dass die Agentur sich zu etwas Größerem entwickelt.“

 

Weiterlesen

Artikel vom 11. März 2026

hei.gründer:innenstory: Liliya Pavlova – die Markenentwicklerin

Eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt allein ist kein Garant für Erfolg. Damit potentielle Kunden erreicht werden, bedarf es einer ganzheitlichen Markenentwicklung. Ganz gleich, ob es sich um ein größeres Unternehmen oder um einen Solo-Selbstständigen handelt: Als Inhaberin der Liliia Pavlova Kreativagentur kümmert sich Liliya als Branding-Expertin um Markenentwicklung, Corporate Design, Webdesign und Social-Media-Gestaltung.

In diesem Blogartikel erzählt Liliya von ihrem Weg, der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Ländern und ihren Hürden als Zugewanderte.

Foto: Alexander Bentheim

 

Das Interview mit Liliya, Liliia Pavlova Kreativagentur:

 

Liliya, wie wird man Branding-Expertin? Wie war Dein beruflicher Weg bis hin zur Inhaberin einer Kreativagentur?

„Ich war immer schon sehr kreativ. Als Kind wollte ich Sängerin werden, habe auch sehr gerne gemalt. Als Jugendliche hat der Beruf der Modezeichnerin mein Interesse geweckt, und ich habe Gedichte geschrieben. Nach der Schule habe ich ein Studium an der Universität meiner Heimatstadt Odessa begonnen, musste es jedoch abbrechen, um arbeiten zu gehen, weil ich selbst für meinen Unterhalt sorgen musste.

Als Freiberuflerin habe ich dann bei einem US-amerikanischen Kosmetik-Konzern im Verkauf ein großes Team geführt. Später hatte ich ein Geschäft für Kinderspielzeug- und bekleidung. Mittlerweile arbeite ich schon seit mehr als zehn Jahren im Bereich Design, Marketing und Branding. Seit 2024 bin ich als Unternehmerin in Deutschland tätig. Ich unterstütze andere Unternehmen dabei, starke und einzigartige Marken zu schaffen.

Ich habe zahlreiche Online-Kurse und Weiterbildungen belegt, um mir meine jetzigen Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. So gehe ich immer vor: Ich habe ein Ziel vor Augen und überlege, was ich brauche, um es zu erreichen. Und dann eigne ich mir das an. Mein ganzes Leben lang lerne ich schon – auch jetzt noch. Viele Projekte kann ich deshalb selbst erledigen. Bei einigen arbeite ich mit Freelancern aus den Bereichen Design, Text und Fotografie zusammen. Für mich ist Teamarbeit eine bewusste Zusammenarbeit mit Menschen, denen ich vertraue.“

Weiterlesen

Artikel vom 14. November 2025

hei.faq – T wie Teamgründung!

Gründen ist spannend, inspirierend – und manchmal eine echte Herausforderung. Viele Gründer:innen fragen sich daher irgendwann: „Soll ich das wirklich allein machen oder lieber im Team?“ Die Antwort ist selten eindeutig. Klar ist aber: Ein starkes Gründer:innen-Team kann eure Ideen schneller voranbringen, Verantwortung teilen und euch dabei unterstützen, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

In diesem Beitrag aus unserer Reihe hei.faq – A–Z der Gründung erfahrt ihr, warum Teamgründung so wertvoll ist, welche Faktoren ein erfolgreiches Team ausmachen und wie ihr euer Gründungsteam strategisch aufbaut. Mit praxisnahen Tipps und Denkanstößen zeigen wir, wie ihr gemeinsam stark gründen könnt.

T wie Teamgründung – gemeinsam stark gründen

Gründen ist aufregend, inspirierend – und manchmal ganz schön herausfordernd. Viele Gründer:innen stehen deshalb irgendwann vor der Frage: „Will ich das wirklich allein machen – oder lieber im Team?“ Die Antwort darauf ist selten schwarz-weiß. Aber eines steht fest: Eine gute Teamgründung kann euer Gründungsvorhaben auf das nächste Level bringen.

In unserer Reihe hei.faq – A–Z der Gründung dreht sich dieses Mal alles um das Thema Teamgründung – warum sie so wertvoll sein kann, worauf ihr achten solltet und wie ihr ein starkes, harmonisches Gründungsteam aufbaut.

Warum Teamgründung?

Gründen im Team bietet viele Vorteile. Unterschiedliche Kompetenzen, Perspektiven und Persönlichkeiten ergänzen sich und machen euch widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen, die jedes junge Unternehmen mit sich bringt.

Vielfalt als Stärke:
Ein gutes Team vereint verschiedene Denkweisen und Fähigkeiten – die eine Person hat vielleicht das betriebswirtschaftliche Know-how, während die andere mit Kreativität oder technischer Expertise punktet. Diese Mischung sorgt für innovative Lösungen und rundere Entscheidungen.

Geteilte Verantwortung:
Gründen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Im Team verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Schultern – das entlastet, motiviert und schafft Sicherheit.

Schnelleres Wachstum:
Wenn mehrere Menschen gemeinsam an einer Vision arbeiten, kommt Schwung in die Sache. Ihr profitiert nicht nur von mehr Ideen, sondern auch von erweiterten Netzwerken und Kontakten.

Was macht eine erfolgreiche Teamgründung aus?

Ein starkes Gründer:innen-Team entsteht nicht einfach durch gute Chemie oder gemeinsame Begeisterung. Damit Zusammenarbeit wirklich funktioniert, braucht es Struktur, Offenheit und gegenseitigen Respekt.

  1. Klare Rollen und Aufgabenverteilung: Wer ist wofür verantwortlich? Wer trifft Entscheidungen in welchem Bereich? Eine klare Aufgabenteilung verhindert Missverständnisse und sorgt dafür, dass alle ihre Stärken bestmöglich einbringen können.

  2. Offene Kommunikation: Regelmäßige Gespräche über Fortschritte, Herausforderungen und auch über persönliche Befindlichkeiten sind entscheidend. Gute Kommunikation ist kein Zufall – sie ist eine bewusste Entscheidung.

  3. Gemeinsame Werte und Vision: Teilt ihr das gleiche Ziel und dieselben Grundüberzeugungen? Wenn ja, habt ihr eine starke Basis. Wenn nicht, kann es schnell zu Konflikten kommen. Eine gemeinsame Vision ist das Fundament jeder erfolgreichen Teamgründung.

  4. Konflikte als Chance sehen: Unterschiedliche Meinungen sind normal – wichtig ist, wie ihr damit umgeht. Nutzt Konflikte, um euer Miteinander zu reflektieren und Prozesse zu verbessern, statt sie unter den Teppich zu kehren.

Wie ihr euer Team gezielt aufbaut:

Der Start mit mehreren Gründer:innen sollte gut vorbereitet sein. Nehmt euch Zeit, um zu prüfen, ob ihr wirklich zueinander passt – fachlich, menschlich und in eurer Arbeitsweise.
Manchmal hilft es, erst einmal in einem kleinen Projekt zusammenzuarbeiten, bevor ihr euch langfristig bindet.

Ein weiterer Erfolgsfaktor: Vertragliche Klarheit.
So unromantisch es klingt – legt fest, wie Entscheidungen getroffen werden, wer welche Anteile hält, und wie ihr mit Konflikten oder einem möglichen Ausstieg umgehen wollt. Das gibt Sicherheit und sorgt dafür, dass ihr euch auf das Wesentliche konzentrieren könnt: euer gemeinsames Business.

Unser hei.tipp:

Ein starkes Team entsteht durch Vertrauen, Struktur und die Bereitschaft, an sich und der Zusammenarbeit zu arbeiten.
Nutzt regelmäßige Feedbackrunden, gemeinsame Planungstage oder externe Workshops, um euer Miteinander zu stärken.

Mehr Infos dazu: https://gruenderplattform.de/unternehmen-gruenden/firma-zu-zweit-gruenden

hei.faq – T wie Teamgründung – Check 

Artikel vom 14. November 2025

hei.expert:inneninterview: Mit Christine Tiedemann, Verbundmanagerin beim Startup Port

Wir freuen uns sehr, dass wir Christine Tiedemann, Verbundmanagerin beim Startup Port, für ein hei.expert:inneninterview gewinnen konnten!

Hamburg entwickelt sich immer stärker zu einem Hotspot für technologie- und wissensbasierte Gründungen – und mittendrin: der Startup Port.

Im Interview gibt Christine Tiedemann spannende Einblicke in die Arbeit des Startup Port, erläutert, wie Gründer:innen in der Metropolregion Hamburg unterstützt werden und warum Teamaufbau, interdisziplinäre Zusammenarbeit und individuelle Beratung entscheidend für den Erfolg von Start-ups sind.

 

 

Hi, ich bin Christine vom Startup Port.

Menschen sind mein Warum – ich glaube fest daran, dass echte Verbindungen, Vertrauen und gemeinsames Wachsen der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg sind.

Netzwerken ist mein Erfolgsfaktor – ich bringe Menschen zusammen, öffne Türen und baue Brücken, damit Ideen fliegen können.

Mut und Empathie sind meine Superkräfte – ich liebe es, neue Wege zu gehen, Dinge auszuprobieren und Herausforderungen mit Neugier und Energie anzupacken – und andere dabei zu unterstützen, in ihre Kraft zu kommen und sich ebenfalls zu trauen.

 

 

Das Interview mit Christine Tiedemann, Verbundmanagerin beim Startup Port:

 

Christine, du bist Verbundmanagerin beim Startup Port. Für alle, die dich noch nicht kennen: Was genau macht der Startup Port – und wie profitieren Gründer:innen in Hamburg direkt davon?

Der Startup Port ist ein Zusammenschluss von zehn Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion Hamburg.
Unser Ziel: Menschen mit innovativen, technologie- und wissensbasierten Ideen auf ihrem Weg bis zur Gründung zu begleiten – vor allem Studierende, Wissenschaftler:innen und Absolvent:innen.

Wir bieten Workshops, Netzwerkformate und Unterstützung bei Förderanträgen. Das Herzstück ist unsere persönliche 1:1-Beratung – individuell, praxisnah und auf Augenhöhe.

 

Weiterlesen

Artikel vom 13. November 2025

hei.gründer:innenstory: Hannah Habertag von maauwikids

Manchmal sind es die Herzensprojekte, die uns am meisten verändern – und die größten Abenteuer bereithalten. Für Hannah, Gründerin von maauwikids, begann alles mit der Idee, Kinderbücher zu schaffen, die klischeefrei, kunterbunt und kreativ sind. In den letzten Jahren hat sie nicht nur ihr eigenes Unternehmen aufgebaut, sondern auch eine Menge gelernt, ein starkes Netzwerk gefunden und erfahren, wie bereichernd es ist, seiner Leidenschaft zu folgen.

In diesem Blogartikel erzählt Hannah von ihrem Weg, den Herausforderungen, den Erfolgen – und warum es sich lohnt, einfach mal anzufangen.

Foto: Hannah Habertag 

 

Das Interview mit Hannah Habertag, maauwikids:

Mein Name ist Hannah, ich bin die Gründerin von maauwikids, einem kleinen Verlag für klischeefreie, kunterbunte und kreative Bücher, außerdem 5-fach-Mama, Kreativkopf, Sonnenanbeterin, Viel-Leserin, Chorsängerin und Lagerfeuer-Fan.

Ich habe einen kleinen Verlag gegründet und bringe Bücher raus, die es so noch nicht gibt: kunterbunte, klischeefreie und kreative Bücher zum Mitmachen.

 

Weiterlesen

Artikel vom 20. Oktober 2025

hei.expert:inneninterview: Mit Mustafa Eren, Programmleiter des Körber Start-Hub

Wir freuen uns sehr, dass wir Mustafa Eren für ein hei.expert:inneninterview gewinnen konnten!

Hamburg entwickelt sich immer stärker zu einem Hotspot für junge Gründer:innen – und mitten drin: der Körber Start-Hub.

Wir haben mit Mustafa Eren gesprochen, der den Körber Start-Hub leitet und täglich junge Menschen dabei unterstützt, ihre Ideen mit gesellschaftlichem Mehrwert umzusetzen. Im Interview gibt er spannende Einblicke in die Arbeit des Körber Start-Hub, erzählt, wie sich die Gründungslandschaft in Hamburg verändert hat und warum Netzwerke, Mentoring und gemeinschaftliches Lernen der Schlüssel für erfolgreiche Start-ups sind.

Bildung auf Reisen Wien „EEstärken“ Credits: DKJS/ Jenia Symonds

 

Hi, ich bin Mustafa Eren, Programmleiter des Körber Start-Hub.

Wirkungsorientierung ist mein Markenzeichen – ich stehe dafür, dass Gründen mehr sein sollte als reiner Profit. Im Körber Start-Hub ermutigen wir junge Gründer:innen, den Blick auf das Gemeinwohl zu richten und Projekte zu starten, die echten gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Netzwerke bauen ist mein Erfolgsfaktor – als Türöffner und Möglichkeitsmacher bringe ich Menschen zusammen, die sonst nie im selben Raum wären. Besonders junge Gründer:innen, die keine Unternehmer:innen in der Familie haben, keine Finanzierung im Rücken wissen oder nie das Gefühl hatten, überhaupt gemeint zu sein.

Meine Superkraft? Ich bin Brückenpilot (Assist‑Master) – ich liefere den entscheidenden Assist: schaffe Verbindungen, öffne Türen und bringe junge Menschen überhaupt erst ins Spiel.

 

 

Das Interview mit Mustafa Eren, Programmleiter des Körber Start-Hub:

 

Was macht den Körber Start-Hub besonders?

Der Körber Start-Hub ist ein Ort, an dem junge Menschen gemeinsam an gesellschaftlichen Lösungen arbeiten. Gründer:innen, Inkubator-Teilnehmende und Initiativen bauen hier ein Ökosystem auf, das von Zusammenarbeit, gegenseitiger Unterstützung und der Überzeugung geprägt ist, dass jede Idee einen wichtigen Beitrag leisten kann.

Ziel ist es, die Gesellschaft unternehmerisch positiv zu verändern und Strukturen zu schaffen, in denen junge Menschen ihre Ideen weiterentwickeln und umsetzen können.

 

Weiterlesen

Artikel vom 20. Oktober 2025

hei.gründer:innenstory: Nadine von Normann, Gründerin von Verkaufsqueen

Verkaufen ist für viele selbstständige Frauen ein sensibles Thema – oft verbinden sie damit Druck, Ablehnung oder Unsicherheit. Nadine von Normann, Gründerin von Verkaufsqueen, zeigt, wie es auch anders geht: authentisch, souverän und mit Freude am Austausch.

In unserem Interview erzählt sie, wie sie Frauen dabei unterstützt, selbstbewusst ihre Angebote zu präsentieren, Verkaufsstrategien zu entwickeln und dabei wirtschaftlich erfolgreich zu sein – ohne Druck, dafür mit Herz, Humor und Begeisterung. Ein spannender Einblick in die Welt des Verkaufs aus weiblicher Perspektive.

Foto: Nadine von Normann

 

Das Interview mit Nadine von Normann, Verkaufsqueen:

Ich bin Nadine von Normann, Gründerin von Verkaufsqueen. Ich helfe selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen dabei, souverän und erfolgreich zu verkaufen – ohne Druck oder Manipulation, dafür mit Herz, Humor und Begeisterung. Mein Ziel ist, dass sich jede Frau beim Verkaufen sicher und wohlfühlt, fair bezahlt wird und Spaß dabei hat.

Mein Coaching besteht meistens aus zwei Teilen: einer individuell entwickelten Verkaufs- und Akquisestrategie und dem praxisnahen Üben von Verkaufsgesprächen.

Zuerst setze ich mich mit meinen Kundinnen zusammen und wir sprechen über ihr Business. Wir analysieren, welche Zielgruppen wirklich passen, sprechen über Preise und Wettbewerber, schärfen das Angebot und definieren realistische Umsatzziele. Im Anschluss erstelle ich einen klaren Plan für die Umsetzung.

Das Herzstück meiner Arbeit ist dann das praktische Üben. Ich trainiere mit meinen Kundinnen echte Verkaufssituationen, damit sie mit ihrem Angebot überzeugen. Dafür schlüpfe ich in die Rolle unterschiedlicher Kund:innentypen und frage kritisch nach. Wir üben Antworten, bis sie überzeugend klingen. Die heiklen Stellen – Preise selbstbewusst nennen, Einwände sauber klären, den Kundennutzen klar formulieren und eine Abschlussfrage stellen – stehen im Mittelpunkt. Auf Wunsch konzipiere ich anschließend auch einen ausführlichen Gesprächsleitfaden.

In meinen Trainings geht es außerdem viel um Mindset-Arbeit. Verkaufen hat leider immer noch einen schlechten Ruf – gerade bei uns Frauen. Wir möchten niemandem etwas aufschwatzen, zu aufdringlich sein oder nerven. Viele Frauen hoffen deshalb, dass neue Kund:innen von selbst kommen oder sie einfach online gefunden werden. Das funktioniert selten zuverlässig. In meinen Trainings zeige ich ihnen deshalb, wie sie aktiv auf neue Kund:innen zugehen können und mutiger beim Verkaufen werden.

So entsteht eine Kombination aus gezieltem Üben und einer maßgeschneiderten Strategie, die meine Kundinnen nach dem Training direkt umsetzen können. Dabei achte ich immer darauf, dass die Inhalte zu den Frauen, ihrem Business und ihren Werten passen. Denn nur so können sie sich beim Verkaufen auch wohlfühlen und überzeugen.

Weiterlesen

Facebook hei. bei Instagram LinkedIn Newsletter abonnieren
Lawaetz Stiftung