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Artikel vom 01. April 2021

Online-Marketing für Anfänger_innen: Interview mit Axel Hoops vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Hamburg

Kurzinterview

Online-Marketing geht auch mit kleinen Mitteln und Einsteiger-Know How. Und kann besonders für Gründer_innen ein effektives Mittel sein, um Aufmerksamkeit und Reichweite für Marke, Produkt oder eine Dienstleistung zu schaffen. Foto: Adam AY via Unsplash

Online-Marketing ist ein weites Feld mit vielen Schlagworten. Kein Wunder also, dass Gründer_innen schnell den Überblick verlieren, welche Tools für sie wirklich zielführend sind. Gerade wenn der Budgetrahmen klein ist. Richtig genutzt, kann Online-Marketing aber ein effektives Mittel sein, um Aufmerksamkeit und Reichweite für seine Marke, sein Produkt oder seine Dienstleistung zu schaffen. Auch ohne riesengroßes Investment und umfangreiches IT-Wissen.

Wir haben mit Axel Hoops ein Kurzinterview zum Thema „Online-Marketing“ geführt. Hoops ist Projektmanager des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg. Ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), welches kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Nebenbei unterrichtet Herr Hoops als Dozent an der Nordakademie Hochschule der Wirtschaft und der ADG Business School die Module: E-Commerce, Zukunftsmanagement und Einkauf & Logistik im Handel.

Außerdem ist Axel Hoops als Referent mit einem Impulsvortrag zum Thema „Online-Marketing für Anfänger_innen“ beim diesjährigen Hamburger Gründertag digital dabei. Vorab verrät er uns schon im Interview, warum Online-Marketing gerade für Gründer_innen ein wichtiges Themengebiet ist. Und mit welchen Maßnahmen man am besten durchstartet.

Warum ist aus deiner Sicht gerade für Gründer_innen der Bereich des Online-Marketings ein sehr wichtiges Themenfeld?

Eine der wohl größten Herausforderungen für Gründer_innen ist die „Startphase“. Gerade die Themenwelt des Online-Marketings kann hierbei sehr hilfreich sein. Im Online-Marketing geht es einfach gesagt um die Sichtbarkeit im Netz. Also deine virtuelle „Visitenkarte“. Diese Sichtbarkeit im Netz ist für Gründer_innen essenziell, da du hierbei deine eigene Marke aufbauen kannst. Und durch gutes Marketing neue Kunden gewinnst. Aus diesem Grund solltest du dich vorher bereits damit beschäftigen und überlegen, über welche Kanäle und mit welchen Marketing-Kampagnen du deine Zielgruppe am besten erreichst.

Online-Marketing ist ja ein Schlagwort für ein breites Themenfeld ….wo setzt man da als Anfänger_in überhaupt am besten an und wie geht man weiter vor?

Online-Marketing ist in der Tat ein extrem breites Themenfeld. Als Anfänger_in sollte ich zunächst überlegen, wo meine potenziellen Kund_innen / Zielgruppe im Netz „zu finden“ ist. Sprich: Sind meine Kund_innen eher auf Social-Media-Kanälen wie z.B. Facebook und/oder Instagram unterwegs. Oder nutzen meine Kund_innen hauptsächlich Suchmaschinen wie Google oder Bing. Nach der Zielgruppenanalyse solltest du dort, wo deine potenziellen Kunden auffindbar sind,  z.B. eine eigene Unternehmensseite auf Facebook oder einen Google My Business-Eintrag mit allen relevanten Informationen (Adresse, E-Mail, Telefonnummer, Bewertungen etc.) platzieren.

Was sind die grundlegenden Basics, die jede(r) Gründer_in für sich entdecken sollte?

Als Gründer_in ist es besonders wichtig zu verstehen, wie die unterschiedlichen Online-Marketing Plattformen (Google, Facebook, Instagram usw.) funktionieren. Warum sind z.B. Unternehmen auf Google Seite 1 zu finden und andere nicht. Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen SEO  (Search Engine Optimization) und SEA (Search Engine Advertising). Und wie kannst du dies für dein Unternehmen nutzen. Auch bei Social-Media Plattformen gilt es zunächst zu verstehen, wie diese funktionieren. Was muss ich als Gründer_in tun, damit ich dort mehr Reichweite erzielen kann. Und was machen erfolgreiche Unternehmen dort anders als weniger erfolgreiche.

Und muss man als Gründer_in direkt ein großes Budget für solche Maßnahmen einplanen oder kann man in diesem Bereich auch tatsächlich erstmal low budget durchstarten?

Hamburger Gründertag digital

Axel Hoops ist Projektmanager des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg und unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation. Foto: Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Hamburg

Gerade beim Online-Marketing gibt es diverse kostenlose Tools und „Low-Budget-Maßnahmen“, die gerade in der Startphase genutzt werden können. Vor allem im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) lässt sich durch den Einsatz von eigener Zeit für die Erstellung von Texten und Inhalten (sogenannter „Content“) bereits sehr viel erreichen. Es empfiehlt sich ebenfalls, mit einem kleinen Budget für Online-Marketing Kampagnen zu starten, um erste Erfahrungen mit der Erstellung von Werbeanzeigen zu sammeln. Hierbei ist es vor allem wichtig, die Maßnahmen zu messen und zu analysieren. Ein Beispiel hierfür könnte die (steigende) Anzahl der Seitenbesucher sein. Oder ob die Seitenbesucher_innen eher mit dem Desktop oder Smartphone deine Homepage aufsuchen. Das Ziel sollte es am Ende sein, den Erfolg der Maßnahmen genau zu ermitteln, um die Kosten für die Marketing-Maßnahmen mit den jeweiligen Erlösen ins Verhältnis zu setzen.

Lieben Dank für das Interview! Wir freuen uns schon auf deinen Impulsvortrag beim Hamburger Gründertag digital, der vom 3. bis 7. Mai 2021 stattfinden wird.

Infos hierzu findet ihr unter: www.gruendertag.hamburg. Und falls ihr euch kostenfrei registrieren möchtet, könnt ihr das hier tun.

Artikel vom 19. Mai 2020

Interview: „In der Corona-Krise sich auf das besinnen, was einen antreibt“

Als Gründer mental besser durch die Corona-Krise kommen

Sich auf seine Leidenschaft zurück besinnen und auch in der Corona-Krise eine Chance sehen, dazu rät Coach Brit Tiedemann im Interview. Foto: Ian Schneider via Unsplash

Die Corona-Krise stellt gerade Gründerinnen und Gründer vor große Herausforderungen. Plötzlich ist nichts mehr, wie es war, und viele Businesspläne müssen ganz neu überdacht werden. In (Online)-Seminaren der hei. geben Experten wertvolle Ratschläge, wie man besser durch die Krise kommt – mental und wirtschaftlich. Brit Tiedemann, Fachfrau für Gründungsberatung und Unternehmensentwicklung, gibt zum Beispiel Tipps für den Umgang mit inneren Widerständen und wie man reagieren kann, wenn Planung und Realität schlagartig auseinanderklaffen. Im Interview erläutert sie, wie man sogar der Corona-Krise Positives abgewinnen kann.

Frau Tiedemann, was sind nach Ihrer Einschätzung gerade die größten Probleme für Gründerinnen und Gründer?

Schon im März, zu Beginn der Pandemie waren viele Selbstständige unmittelbar betroffen: sei es durch die Schließung ihrer Läden oder fehlende Auftrittsmöglichkeiten. Jetzt, zwei Monate später, fehlen vielen Dienstleistern die Geldeingänge aus den seit März verschobenen oder abgesagten Aufträgen. In meiner Beratung standen deshalb vor allem finanzielle Fragestellungen im Fokus: Wo erhalte ich finanzielle Unterstützung? Wie minimiere ich meine Ausgaben? Das größte Problem sehe ich allerdings in der Unsicherheit. Niemand weiß, wie lange und in welchem Ausmaß uns die Corona-Krise künftig beeinflussen wird. Diese Unsicherheit auszuhalten und mit ihr umzugehen, ist eine der größten Herausforderungen für Selbstständige. Es ist schwierig, Ideen und Visionen zu entwickeln, wenn Geldsorgen und Existenzängste die Gedanken überschatten.

Dennoch kann auch in jeder Krise eine Chance stecken – man muss sie nur entdecken. Wie kann man jene motivieren, die plötzlich alle Pläne in Frage stellen?

Erst einmal ist es wichtig anzuerkennen, dass Angst, Zweifel und Gefühle der Überforderung in solch einer Krise völlig normal sind. Wer sich zusätzlich mit dem Gedanken unter Druck setzt, möglichst schnell und kreativ Chancen zu entdecken, tut sich oft keinen Gefallen. Was in Momenten starker Zweifel helfen kann, sind Fragen wie: „Warum möchte ich mich selbstständig machen? Was ist meine Motivation, was treibt mich an? Welche Vision habe ich?“ Seit Beginn meiner Arbeit als Beraterin von Existenzgründerinnen und Existenzgründern im Jahr 2002 fasziniert mich vor allem, mit wie viel Elan, Energie und Spaß Menschen ihre Gründungsidee bzw. ihre Vorstellungen von Erwerbsarbeit umsetzen und vorantreiben. Sich daran zu erinnern, kann helfen.

Corona

Falls in dieser Krise eine Chance steckt, so ist es die Erkenntnis, dass Vieles auch anders geht. Foto: Glenn Carstens-Peters via Unsplash

Aktuell gilt es – trotz aller Sorgen und Ängste – seine Pläne zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Denn viele Fragestellungen aus dem Businessplan gewinnen jetzt an Bedeutung und müssen beantwortet werden, zum Beispiel: „Wie bringe ich mein Produkt oder meine Dienstleistung an die Kundin bzw. an den Kunden?“. Oder: „Mit welcher Liquiditätsreserve kann ich in meinem Finanzplan rechnen?“ Dabei ist es wichtig zu bedenken, was bewahrt werden soll und welche Dinge sich anpassen lassen bzw. angepasst werden müssen. So können sich eingefahrene Positionen und Perspektiven ändern und Neues entstehen. Falls in dieser Krise eine Chance steckt, so ist es die Erkenntnis, dass Vieles auch anders geht.

Als Gründer mental besser durch die Corona-Krise kommen

Brit Tiedemann gibt Tipps für den Umgang mit inneren Widerständen und wie man reagieren kann, wenn Planung und Realität in Krisenzeiten schlagartig auseinanderklaffen. Foto: Privat

Wie gelingt es Ihnen persönlich, sich zu motivieren und mit den Unwägbarkeiten, die die Krise mit sich bringt, umzugehen?

Gleich zu Beginn der Corona-Pandemie ist mir noch einmal besonders bewusst geworden, wie wertvoll die Zusammenarbeit in einem guten Netzwerk ist. Der schnelle Austausch mit meinen Kooperationspartnerinnen und -partnern, die Unterstützung bei technischen Fragestellungen, der Erfahrungsaustausch sowie die ruhigen und besonnenen Gespräche sind und waren wichtig für mich. So kann ich meinen Kundinnen und Kunden in der Krise eine wertvolle Hilfe sein. Das empfinde ich als sehr motivierend.

Im Rahmen des hei. scheckheftes bietet Brit Tiemann Seminare zu den folgenden Themen an: „Unternehmensstart – und dann? Visionen, Ziele, Meilensteine“, „Umgang mit inneren Widerständen“ und „Finanzplan – Keine Angst vor Zahlen“.

Artikel vom 19. November 2019

Buchtipp: „Es gibt keinen einfachen Weg zum schnellen Erfolg“ – Die Autobiographie von Frank Thelen

Als Löwe in der beliebten Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ hat er ausgebrüllt. Als Startup-Experte und Investor bleibt er Deutschland erhalten: Frank Thelen. Mit zahlreichen Anekdoten und – manchmal schonungsloser – Ehrlichkeit gelingt es ihm in seiner Autobiographie „Startup-DNA – Hinfallen, Aufstehen, die Welt verändern“ den Leser mitzunehmen auf seine bisherige Lebensreise und Lust zu machen auf die (technologische) Zukunft in einem Deutschland 4.0. Weiterlesen

Artikel vom 23. Mai 2019

Was wurde eigentlich aus…Puro Ice Pops?

Puro Ice Pops

Die Eiskönige am Elbstrand: Puro Ice Pops-Gründer Gerrit Jakob (l.) und Stefan Kramer

Wir bei der hei. begegnen Gründern in der Regel ganz am Anfang ihres Weges. Manche Unternehmer und Ideen begeistern uns so sehr, dass wir uns fragen: Was wurde eigentlich aus ihnen? So auch Gerrit Jakobs und Stefan Kramer von Puro Ice Pops. Die beiden Gründer haben 2017 auf dem Hamburger Gründertag ihr Eis vorgestellt. Wir haben Gerrit ein paar Fragen gestellt. Weiterlesen

Artikel vom 21. März 2019

Hamburger Gründertag: Ein Steinmetzmeister in der Gründerlounge

Gründerlounge

Steinmetzmeister Sebastian Schatz ist auf dem Hamburger Gründertag in der Gründerlounge zu finden. Foto: privat

Auf dem Hamburger Gründertag am 6. April in der Handwerkskammer Hamburg finden Existenzgründer jede Menge Infos und Inspiration. Zum Beispiel in der Gründerlounge: Dort stellen sich junge Unternehmer vor, die die ersten Schritte in die Selbstständigkeit bereits hinter sich haben und jetzt mit ihrem Business durchstarten. So auch Sebastian Schatz, Gründer des Steinmetz-Betriebs Naturstein Schatz in Harburg. Der 36-jährige Steinmetzmeister hat 2018 seinen Betrieb gegründet und widmet sich zur Zeit zusammen mit einem geringfügig beschäftigten Mitarbeiter ganz den Steinen. Auf dem Hamburger Gründertag wird Sebastian in der Gründerlounge sich und sein Handwerk vorstellen und auch ein paar seiner Werke ausstellen. Wir haben ihm im Vorfeld ein paar Fragen gestellt.

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Artikel vom 30. Januar 2019

Gründerstory: Mit Tee in den Olymp

Aroma Olymp

Gründer Alexis in seinem Hamburger Büro. Unter dem Namen „Aroma Olymp“ vertreibt der studierte Sozialökonom Bio-Naturprodukte aus Griechenland. Foto: WHY

Aufgewachsen ist er in St. Pauli, aber die Sommer verbrachte Alexander Cowell stets bei Oma in Griechenland. Die war nicht nur passionierte Köchin, sie führte den 29-jährigen Existenzgründer mit griechisch-deutschen Wurzeln an hochwertige Produkte der Region heran und legte damit den Grundstein für seine Geschäftsidee. Unter dem Namen Aroma Olymp vertreibt der studierte Sozialökonom Bio-Naturprodukte aus Griechenland wie Heilkräuter, Gewürze und Öle über das Internet, Messen und Märkte. Das Herzstück aber ist ein Tee.  Weiterlesen

Artikel vom 26. Oktober 2018

Die Gründerstory: „Man sollte Respekt vor der Selbstständigkeit haben, keine Angst“

Sprachtraining

„Wenn man weiß, dass der Bedarf da ist, wenn man ein gutes Fachwissen hat und dazu noch zwischenmenschliches Geschick, dann sollte man gründen“, sagt Marie-Theres Lohle, Gründerin von „Dein Deutsch“. Foto: Hendrik Lüders

Wer je eine Fremdsprache gelernt hat, kennt das: Hallo, danke und auf Wiedersehen ist schnell gelernt. Aber bis zum richtigen Gespräch oder gar geschliffener geschäftlicher Konversation ist es ein holpriger Weg voller Ungereimtheiten. Gründerin Marie-Theres Lohle hat aus der weit verbreiteten Not eine Tugend gemacht: Sie gibt individuelles Sprachtraining – und was sie ihren Klienten beibringt, ist nicht weniger als Dein Deutsch.

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Artikel vom 10. Oktober 2018

Einnahmenüberschussrechnung: Die vereinfachte Buchführung

Einnahmeüberschussrechnung

Was bleibt am Ende übrig? Mit der Einnahmeüberschussrechnung lassen sich Gewinne leicht errechnen. Foto: rawpixel via unsplash

Auch wenn der Begriff etwas sperrig ist: Die Einnahmenüberschussrechnung (kurz: EÜR) bringt gerade Freiberuflern und Kleingewerbetreibenden enorme Erleichterung bei der Abwicklung ihrer Buchhaltung. Laut Handelsgesetzbuch ist jeder Unternehmer verpflichtet, seine „Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens“ nachvollziehbar und vollständig zu dokumentieren. Je nach erzielten Gewinnen muss dies aber nicht zwingend in Form einer Bilanzierung stattfinden. Die Einnahmenüberschussrechnung kann hier eine gute Alternative sein.

Die Buchhaltungs- und Existenzgründungsexpertin Sonya Eimann von Fortbildung Rechnungswesen erklärt beim nächsten hei.gründerfrühstück, welche Gründungen für die Einnahmenüberschussrechnung infrage kommen, wie mit der EÜR der Gewinn errechnet wird und wie sich dies auf die Einkommenssteuer auswirkt. Wir haben Sonya vorab drei Fragen gestellt.

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