Wir freuen uns sehr, dass wir Gundula Zierott, geschäftsführende Vorständin der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, für ein hei.expertinneninterview gewinnen konnten!
Was braucht es wirklich, um zu gründen? Für Gundula vor allem eines: Austausch. Sowohl im Rahmen ihrer Funktion in der Lawaetz-Stiftung als auch mit ganz praktischer Erfahrung in der Gründungsberatung begleitet sie seit vielen Jahren Gründer:innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – und gestaltet nun auch die Zukunft der hei. aktiv mit.
Im Interview spricht sie über die neue Heimat der hei., typische Stolpersteine beim Gründen und warum persönliche Begleitung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt.

Foto: Lawaetz-Stiftung
Hi, ich bin Gundula von der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.
Flipchart und Flipchart-Marker sind mein Markenzeichen.
Komplexe Themen so herunterzubrechen, dass sie für andere greifbar und umsetzbar werden, ist mein Erfolgsfaktor.
Menschen in ihrer Entwicklung zu sehen – und sie genau an dem Punkt zu unterstützen, an dem sie gerade stehen, das ist meine Superkraft.
Das Interview mit Gundula:
Seit Anfang dieses Jahres ist die hei. unter dem Dach der Lawaetz-Stiftung angesiedelt und bekommt somit nach 30 Jahren eine neue „Heimat“. Was macht diesen Rahmen aus deiner Sicht besonders – und warum passt die hei. so gut ins Portfolio der Lawaetz-Stiftung??
Die Begleitung von Gründungen gehört seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen der Lawaetz-Stiftung. Als die Stiftung vor 40 Jahren gegründet wurde haben wir die Gründung von alternativen Teambetrieben begleitet. Ab Mitte der 90er Jahre vor allem erwerbslose Menschen, die sich selbständig machen wollten, und für die die Selbstständigkeit oft kein vorgezeichneter Weg war. Genau in diesem Kontext entstand schon früh der Kontakt der Lawaetz-Stiftung zur hei.
Mit der neuen Trägerschaft entsteht die Chance, an langjährige Erfahrung der Stiftung anzuschließen und sie gleichzeitig weiterzuentwickeln. Die hei. bringt ein starkes Netzwerk und große Nähe zur Zielgruppe mit – die Stiftung ergänzt das durch langjährige Beratungskompetenz und die Erfahrung in der Umsetzung komplexer Projekte. So können wir das Angebot noch stärker an den Bedarfen von Hamburger Gründer:innen ausrichten.
Was die hei. besonders macht und warum sie so gut zu uns passt, ist die Art, wie hier gearbeitet wird: nah an den Menschen, vernetzt und mit klarem Fokus auf persönliche Begleitung. Gerade Einzelgründer:innen starten oft ohne unternehmerisches Umfeld – für sie ist Gründung nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Lernreise. Dafür braucht es mehr als Informationen: Austausch, Feedback und verlässliche Ansprechpartner:innen. Genau diese Verbindung aus Netzwerk, Erfahrung und individueller Begleitung macht die hei. so besonders und zugleich zu einem stimmigen Teil des Portfolios der Lawaetz-Stiftung.












