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Artikel vom 22. Juni 2017

IT in der Gründungsphase

„IT von Anfang der Gründung an mitdenken und einplanen“ – das rät IT-Expertin Gerlinde Suling beim hei.gründerfrühstück. Foto: hei. Hamburger ExistenzgründungsInitiative

Gründer sollten abwägen, wie viel Zeit und Geld sie in die IT investieren können und wollen

Der PC oder Laptop steht schon bereit, ein Drucker mit Scan-Funktion ist schnell besorgt, ein Telefon hat man sowieso immer dabei. Fertig ist das Homeoffice, mag manch Gründer denken und hakt das Thema IT gedanklich erst einmal ab. Dass es doch nicht ganz so einfach ist, erklärt IT-Expertin Gerlinde Suling, die uns beim hei.gründerfrühstück besucht hat. Denn: Eine kluge IT-Struktur ist die Basis eines erfolgreichen Unternehmens. Sulings drei Faustregeln für Gründer:

  1. Mitwachsen: Die jeweilige IT muss sich dem Business anpassen und skalieren können
  2. Mitmachen: Das eigene IT-Know-how kennen und anwenden, aber wissen, wann man besser in externe Ressourcen investieren sollte
  3. Mitdenken: IT-Leistungen von Anfang an im Businessplan berücksichtigen

Wir haben Sulings wichtigste IT-Themen und -Tipps in der Gründungsphase zusammengestellt.

Das Betriebssystem – Eine Glaubens (und Budget-) Frage

Microsoft oder Apple? Oder gar Linux? Bei diesen Fragen scheiden sich die Geister, denn jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Gründer sollten sich daher zunächst immer fragen, wo der Schwerpunkt der Nutzung liegen wird.

Kreative wie Designer oder Architekten fühlen sich traditionell mit Apple wohl. Seine Produkte sind hochwertig verarbeitet, langlebig, pflegeleicht und deutlich sicherer aufgrund des Closed-Shop-Systems. Auch kommt es seltener zu Abstürzen. Diese Vorzüge haben jedoch auch ihren Preis.

Windows kann mit einer breiten Produktpalette besonders für Serverapplikationen und Firmennetzwerke punkten. Das System lässt sich individuell zusammenstellen und ist vor allem in den unteren Geräteklassen preiswert. Zudem stellt Microsoft viele kostenlose Programme bereit. Nachteil: Immer neue Versionen mit unterschiedliche Oberflächen verhageln die Nutzerfreundlichkeit. Zudem ist das System deutlich instabiler als die Konkurrenz und Nutzer plagen sich häufiger mit Abstürzen herum. Auch werden Windows-Systeme häufiger gehackt, was durch kostenpflichtige Virenprogramme aufgefangen werden muss.

Weniger populär, aber für einige Branchen und Anwender eine Überlegung wert, ist ein Betriebssystem von Linux. Die Vorteile: Es ist kostenlos und bietet eine vergleichsweise hohe Sicherheit. Die Nachteile: Die Software-Auswahl ist deutlich begrenzt – z. B. werden keine Profi-Programme von Adobe wie Photoshop unterstützt. Außerdem ist Linux in der Anwendung komplexer und daher nichts für IT-Neulinge.

Hardware – Auch gebrauchte Rechner in Betracht ziehen

Bei der Wahl der Hardware gilt ebenfalls: Immer die Nutzungsszenarien im Blick behalten. Ein Notebook ist zwar teurer als ein Desktop-PC, dafür aber mobil und platzsparend. Ein Tablet sieht zwar gut aus bei Kundenterminen, ist aber nichts für längeres, professionelles Arbeiten. Generell sollten Gründer mit schmalem Geldbeutel Gebrauchtrechner als Option in Betracht ziehen. Die Angebote sind je nach Anbieter durchaus lohnenswert.

Software – Großes Sparpotential mit Second-Hand-Lizenzen und Freeware

Zum Gründer-Basispaket in Sachen Software gehört ganz klar ein solides Office-Paket mit E-Mail Programm. Darüber hinaus empfiehlt sich für Unternehmer mit einem größeren (werdenden) Kundenstamm ein Programm zur Verwaltung von Adressen- und Kontakten (CRM/XRM-Systeme). Ebenso lohnen sich Programme für die Büroorganisation, wie z. B. das Erstellen von Rechnungen, der Buchführung oder Banktransaktionen. Jeder Gründer sollte vorab immer prüfen, was wirklich notwendig ist, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Nicht zu vergessen: Das Thema Sicherheit. An Antiviren-Programmen sollte nicht gespart werden (s. auch Datensicherheit). Bei der Anschaffung gibt es verschiedene Optionen. Neben einem Neukauf also auch Leasing, Second-Hand-Lizenzen oder auch kostenlose Programme, jedoch mit oftmals eingeschränkter Funktion und Kompatibilität (z. B. Libre Office (Office) Thunderbird (E-Mail), GIMP (Bildbearbeitung).

Datenspeicherung in der Cloud – Praktisch, aber oft mit Abstrichen beim Datenschutz

Räumlich unabhängiges Arbeiten mit einer internetbasierten Cloud bietet für Gründer viele Vorteile. Größere Investitionen für eine lokale IT-Infrastruktur für Speicherplatz oder Rechenleistung fallen weg. Zudem stellen Cloud-Anbieter technische Ressourcen auf höchstem Niveau zur Verfügung. Auf der anderen Seite begibt man sich über die Bindung an einen Anbieter in eine Abhängigkeit – auch in puncto Datenschutz. So ist der Standort der Server und somit der Aufbewahrungsort der Daten nicht unerheblich. Je nach lokalen Datenschutzbestimmungen sind Zugriffe auf Daten seitens des Anbieters oder gar Dritter möglich.

Datensicherung – Ein Muss für jedes Unternehmen

Der Verlust von Daten ist für Unternehmer der Super-GAU. Oft unterschätzt, aber im Ernstfall unbezahlbar: eine solide Datensicherung. Angefangen bei Passwörtern, die etwas kreativer sind als „hallo123“ bis hin zu einer wertigen Antiviren-Software sowie einer durchdachten Back-up-Strategie. So sollte bestenfalls die 3-2-1-Regel befolgt werden: 3 Kopien aller kritischen Daten auf mindestens 2 unterschiedlichen Medien, 1 davon offsite gelagert. Das kosten in der Regel Zeit und Geld, ist aber besonders für Unternehmen – egal welcher Größe – unerlässlich.

 

 

Artikel vom 15. Juni 2017

„Eine gute IT ist für die eigene Gründung wichtig“

Zu Gast beim hei.gründerfrühstück im Juni: IT-Expertin Gerlinde Suling. Foto: Beata Lange

IT braucht jeder – und zwar von Anfang an! Aber mit welchen Anschaffungskosten muss man rechnen? Welche Hard- und Software ist notwendig? Und woher bekommt man Unterstützung für die IT im eigenen Unternehmen? Diesen Fragen gehen wir beim hei.gründerfrühstück auf den Grund. Mit der IT-Expertin Gerlinde Suling haben wir uns dazu ausgetauscht.

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Artikel vom 31. Mai 2017

Gründerstory: Neustart mit einer kleinen „Eselei“ – Eselwanderungen im Osten Hamburgs

Gründung am Rande von Bergedorf: Mit der Eselei erfüllte sich Gründer Andreas Kirsch den Traum vom frühzeitigen Ausstieg aus dem Job.

Jungunternehmer mit 56: Andreas Kirsch zeigt, dass kreative Existenzgründung und aktiver Ruhestand perfekt zusammenpassen. Foto: Nadja Hansen WHY

„Die haben ihren eigenen Kopf“, sagt Andreas Kirsch und lacht, als der Esel prompt den Kopf wegdreht. Vier Stunden war er mit einer kleinen Gruppe und seinen zwei Trekkingeseln im Osten von Hamburg unterwegs. Jeder darf führen, aber die Gangart bestimmen (meist) die Vierbeiner. „Der Weg ist das Ziel“, erklärt der Existenzgründer und umreißt kurz und knapp, was gestressten Großstädtern häufig fehlt: „Natur, Entschleunigung und Gemeinschaft“. Er weiß, wovon er spricht. Als Manager bei Blohm + Voss war er jahrelang in der Welt unterwegs, bevor sich Ende 2015 der Weg für den beruflichen Neuanfang auftat. „Wann, wenn nicht jetzt?“, fragte sich der heute 58jährige und erfüllte sich einen lange gehegten Traum: Die Eselei.

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Artikel vom 22. Mai 2017

Freiberufler vs. Gewerbetreibender – „Nicht jeder Gründer, der sich für einen Freiberufler hält, ist auch einer“

Freiberufler oder Gewerbetreibender? Diese Frage stellt fast jeder Gründer zu Beginn seiner Selbstständigkeit.

Bin ich Freiberufler oder muss ich ein Gewerbe anmelden? Eine der häufigsten Fragen von Gründern. Eine konkrete Antwort gibt das Finanzamt. Foto: hei.

Ob man nun will oder nicht: Früher oder später muss sich jeder Gründer mit dem Finanzamt auseinandersetzen. Dass nicht jede selbstständige Tätigkeit einheitlich besteuert wird und manchmal Feinheiten die genaue Einkunftsart und damit die Steuer sowie Buchführungsart bestimmen, erklärten die Experten vom Finanzamt Hamburg-Oberalster am vergangenen Dienstag beim hei.gründerfrühstück. Zwei Referenten – Betriebsprüfer Christian Hänchen und Franziska Menzel – sowie Sachgebietsleiter Heinz-Georg Ohst standen den rund 50 Teilnehmern des Gründerfrühstücks Rede und Antwort – und stellten gleich zu Beginn klar: „Nicht jeder Gründer, der sich für einen Freiberufler hält, ist auch einer.“

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Artikel vom 11. Mai 2017

„Seid bloß nicht kontaktscheu“ – Wie das Finanzamt Gründern hilft

„Die Zusammenarbeit mit dem Finanzamt ist für alle Steuerpflichtigen unerlässlich. Wichtig ist, bei Fragen und Problemen das Gespräch zu suchen“, rät Heinz-Georg Ohst vom Finanzamt Hamburg-Oberalster. Foto: Heinz-Georg Ohst/Privat

Viele Gründer haben Scheu vor dem Thema „Finanzamt“- zu groß ist das Unwissen und die Sorge, etwas falsch zu machen oder zu vergessen. Um genau diese Scheu abzubauen, haben wir für das nächste hei.gründerfrühstück im Mai ein paar Experten aus dem Finanzamt Hamburg-Oberalster eingeladen. Vorab verrät uns Heinz-Georg Ohst, Sachgebietsleiter Betriebsprüfung, wie eine Zusammenarbeit mit dem Finanzamt für Existenzgründer gut funktionieren kann. Weiterlesen

Artikel vom 28. April 2017

Gründerstory: Mit 62 dem Trend immer einen Schritt voraus

Erika Mierow beweist als Trendcoach, dass Existenzgründung keine Frage des Alters ist. Foto: Nadja Hansen WHY

Kommt Marmor wieder groß raus? Ist Messing das neue Kupfer? Wenn es um aktuelle Trends in Design und Lifestyle geht, kann man Erika Mierow nichts vormachen. 40 Jahre war die Hamburgerin im Einkauf großer Wohnaccessoire-Unternehmen tätig und reiste auf der Suche nach Inspirationen um die Welt. Ein schöner, aber stressiger Job: Kurz vor ihrem 60. Geburtstag zog sie die Reißleine, kündigte ihren Job und machte sich als Trendcoach selbstständig.

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Artikel vom 20. April 2017

„Kluge Gründer beherrschen das Chaos“ – Ablagesysteme für Gründer

Unübersichtliche Papierperge müssen nicht sein: Mit logischen Ablagesystemen wird der operative Arbeitsalltag leichter.

Ein logisches Ablagesystem vermeidet Chaos und Frust – Gründer fangen am besten schon zu Beginn damit an, ihr Ablagesystem einheitlich umzusetzen. Foto: hei. Hamburger ExistenzgründungsInitiative

Papier, Dateien, Emails, Ordner, Mappen, Flyer… – Das Thema „Ablagesysteme“ umfasst viele Elemente des operativen Arbeitsalltags  und ein einheitliches Ablagesystem verbessert die Übersichtlichkeit ungemein. Doch wie fängt man an, ein sinnvolles Ablagesystem zu etablieren? Welche Bereiche müssen berücksichtigt werden? Und ist eine ausschließlich elektronische Ablage von Dokumenten überhaupt machbar? Diesen Fragen ging Nicole Stroot von Nicole Stroot Management & Consulting beim hei.gründerfrühstück im April auf den Grund. Einige Tipps und Tricks zum Thema Ablagesysteme haben wir hier noch einmal für Euch zusammengefasst. Weiterlesen

Artikel vom 12. April 2017

„Organisiert das Chaos und haltet durch“ – Ablagesysteme für Gründer

Auf, auf! Es ist Zeit, den Staub aus den Ecken zu pusten und die Berge an Papierkram, Dokumenten, Ausdrucken und Dateien in einem Ablagesytem zu ordnen. Damit die Ablage auch gelingt, haben wir kommenden Dienstag Nicole Stroot von NS Management & Consulting zu Gast beim hei.gründerfrühstück. Ablage klingt zunächst dröge? Wir überzeugen Euch schon jetzt vom Gegenteil.

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Artikel vom 04. April 2017

Fragen, austauschen und vernetzen auf dem Hamburger Gründertag 2017

Mit gut 700 Besuchern war es ein volles Haus beim Hamburger Gründertag 2017 in der Handwerkskammer Hamburg. Foto: Michael Zapf für die hei.

Volle Vortragsräume, eine Gründerlounge mit einer bunten Mischung an Gründungsideen und zahlreiche Informationen und Ratschläge von Experten – so lässt sich der Hamburger Gründertag 2017 in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer Hamburg zusammenfassen. Gut 700 Besucher wuselten den ganzen Tag treppauf, treppab, um sich Vorträge anzuhören, Aussteller und Experten zu befragen oder sich mit anderen Gründern auszutauschen. Weiterlesen

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