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Artikel vom 11. Mai 2020

Existenzgründung in der Corona-Krise

Gründen in Corona-Zeiten

Verliert auch in Zeiten der Corona-Krise nicht die Zuversicht: Gründerin Judith Glatzer von Milk Made Ice Cream. Foto: Maischa Souaga

„Ich bin über jede verkaufte Eiskugel und jeden Sonnenstrahl glücklich“ – Judith Glatzers erster Eisladen war ein umgebauter Pferdewagen, mit dem sie als mobile Eisverkäuferin durch ganz Hamburg zog. Heute ist die Dreißigjährige sesshaft geworden. Mitten in Eppendorf kann man seit März ihre „Milk Made Ice Cream“ genießen. Alles handgemacht, alles regional. Und selbst in Corona-Zeiten gehen der studierten Sonderschulpädagogin, die beim Jobben ihre Liebe zum Eis entdeckte, die kreativen Ideen nicht aus. Die allerdings braucht es im Moment auch.

Judith, die Eröffnung deines Ladens, die beginnende Eissaison und der Anfang der Corona-Krise sind fast unmittelbar zusammengefallen. Was ist im Moment die größte Herausforderung für dich?

Für mich ist es jetzt eine große Herausforderung, kreativ umzudenken – und mich in Geduld zu üben. Kaum war der Laden eröffnet, begann die Corona-Krise und wir mussten erstmal für zwei Wochen schließen, das war Anfang März. Also haben wir einen Lieferservice entwickelt, der super angenommen wurde. Zum Glück hatte ich mit dem mobilen Verkauf ja schon Erfahrungen gesammelt. Jetzt, wo wir den Laden wieder aufmachen dürfen, lernen wir erneut, uns in Geduld zu üben. Einfach, weil es sehr viele Auflagen gibt, die wir beachten müssen. Aber ich bin trotzdem sehr froh, dass wir überhaupt Eis verkaufen dürfen. Und ich glaube, unsere Kunden sind das auch.

Gründen in Zeiten Corona-Krise

Das Eis von Milk Made Ice Cream im Laden in Hamburg-Eppendorf wird jeden Tag frisch produziert. Foto: Maischa Souaga

Ambitionierte Eisläden liegen ja voll im Trend – ihr wart da vor ein paar Jahren fast ein bisschen eurer Zeit voraus. Wie ist die Idee zu „Milk Made Ice Cream“ entstanden?

Während des Studiums habe ich im „Eisladen“ gejobbt, den gibt es heute nicht mehr. Nach dem Studium stieg ich ins „richtige“ Arbeitsleben ein, merkte aber schnell, dass mir das Handwerk und der Laden fehlten. Als dann die Chefin des „Eisladens“ schwanger wurde und sich die Möglichkeit ergab, sie in der Elternzeit zu vertreten, zögerte ich keine Sekunde. Zwei Jahre leitete ich den Eisladen, doch als sie zurückkam, war mir klar, dass ich allen Mut zusammen nehmen und mich selbstständig machen wollte. Eis herstellen konnte ich zu dieser Zeit ja schon!

2016 hast du mit einer Partnerin gegründet. Seitdem hat sich einiges getan: 2018 ist deine Mitgründerin ausgestiegen, und nur ein Jahr später hast du zusätzlich zu Eiswagen und Catering einen Laden in der Eppendorfer Landstraße eröffnet. Wie schaffst du das alles?

Viel Arbeiten und die besten Freunde sowie die beste Familie an meiner Seite haben, die man sich vorstellen kann. Ohne den bedingungslosen Rückhalt meiner Familie und meiner Freunde hätte ich den großen Schritt nicht geschafft. Ich glaube an Milk Made und bin bereit, dafür mehr zu arbeiten und vieles hintenanzustellen. Mein Job macht mich glücklich – das macht vieles leichter.

Warum ist euer Eis so beliebt? Was macht ihr anders als andere?

Ich produziere das Eis jeden Tag frisch. Die Rezepte habe ich alle im Kopf und passe sie regelmäßig den Produkten an. Im Sommer sind die Erdbeeren zum Beispiel süßer als im Winter, deswegen kommt im Sommer weniger Zucker ins Eis. Außerdem ist alles selbstgemacht. Die Soßen werden eingekocht, sogar die Brownies und Cookies für das Eis backe ich selbst. Milch, Sahne, Quark, Joghurt, Kaffee und vieles mehr beziehen wir regional und meistens direkt vom Hersteller. Und die wichtigste Zutat: eine riesen Portion Liebe!

Gründen in Corona-Zeiten

In Krisenzeiten wird klar, dass man Erwartungen und Ansprüche anpassen muss. Foto: Maischa Souaga

Haben die Hamburger eine Lieblingssorte?

Sie sind auf jeden Fall viel experimentierfreudiger, als ich dachte! Vor allem mögen sie es gerne cremig. Sehr beliebt ist unser Franzbrötcheneis, White Chocolate Brownie und die veganen Sorten wie Kokos-Himbeere oder Hafer-Haselnuss.

Du hattest ja sicher schon einige Stammkunden, bevor du den Laden eröffnet hast. Wie hältst du im Moment den Kontakt zu deinen Kunden?

Das wird leider von Auflage zu Auflage schwieriger. Die Wartezeiten sind im Moment viel länger als sonst, weil wir nur ganz wenige Leute in den Laden hineinlassen dürfen, aber das meistern zum Glück alle mit großer Geduld. Und wir versuchen natürlich trotz Mundschutz, einen kurzen Schnack mit unseren Kunden zu halten. Gute Laune und Humor helfen uns gerade sehr dabei, mit den ganzen Widrigkeiten umzugehen.

In dem millionenfach angeklickten Aufsatz von Zukunftsforscher Matthias Horx heißt es, gerade der Bruch mit dem Gewohnten setze einen „Zukunfts-Sinn“ frei – die „Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren“. Kann in der Krise auch eine Chance stecken, weil unsere Kreativität gefordert ist?

Ich denke, dass in jeder Krise für den Einzelnen auch etwas Positives steckt, da stimme ich ihm zu. Bezogen auf die Gastronomie ist das allerdings schwierig. Ich befürchte, dass trotz vieler kreativer Umdenkprozesse in diesem Bereich die große Vielfalt, die wir vor Corona in Hamburg hatten, nicht mehr da sein wird. Als Gastronom ist es besonders schwierig, eine Krise ohne finanzielle Unterstützung zu überleben, weil wir stark vom direkten Kaufverhalten unserer Kunden abhängig sind.

Gründen in Zeiten der Corona-Krise

Gründerinnen und Gründer können in Hamburg die Hamburger Corona Soforthilfe beantragen. Foto: Maischa Souag

Bekommst du aktuell finanzielle Unterstützung?

Finanzielle Rücklagen sind gerade am Anfang nicht unbedingt da. Aber wir haben unser zweites Standbein – die Belieferung von Gastronomiebetrieben läuft weiter, das hilft uns im Moment. Wir haben uns über die Jahre ein tolles Netzwerk aufgebaut, auch das kommt uns nun zugute. Den Antrag auf Soforthilfe habe ich gestellt, das Geld ist allerdings noch nicht ausgezahlt worden. Zum Glück habe ich noch meine Familie: Ich bin sehr froh, dass mich meine Eltern finanziell bei der Eröffnung des Ladens unterstützt haben.

Wie schafft man es, sich in diesen Tagen trotzdem immer wieder neu zu motivieren und wie können sich die Gründer gegenseitig unterstützen?

Indem man sich ein Eis gönnt. Nein, im Ernst: Wir haben einfach Glück im Unglück, dass wir den Laden nicht lange geschlossen halten mussten und uns das Wetter in die Karten spielt. Deswegen bin ich jeden Tag über jede verkaufte Eiskugel und jeden Sonnenstrahl glücklich. Im Moment versuche ich, geduldiger mit mir und meinen Mitmenschen zu sein und die Ansprüche, die ich vor der Krise an den Laden hatte, herunterzuschrauben. Wichtig ist erstmal, dass wir dieses Jahr überstehen. Dass der Hamburger Gründertag, an dem ich als Ausstellerin teilgenommen hätte, nun ausfallen muss, ist natürlich schade. Aber auch wenn diese Events erst wieder im nächsten Jahr stattfinden, ist es wichtig, dass wir Gründer uns in unseren kreativen Ideen unterstützen und uns gegenseitig promoten. Dass wir uns Zeit nehmen, miteinander zu reden und vielleicht sogar gemeinsame Aktionen zu planen. Alles ist jetzt besser als Stillstand.

Artikel vom 03. Mai 2020

Interview: „Krise heißt maximale Ehrlichkeit gegenüber sich selbst“

Liquiditätsplanung bekommt in der Krise einen neuen Stellenwert

Im Krisenmodus muss der Finanzplan in aller Regel kürzer getaktet werden. Foto: Markus Winkler via Unsplash

Die Corona-Krise stellt Gründer vor große Herausforderungen. Gerade jetzt ist eine fundierte Übersicht über die finanziellen Mittel und mögliche Risiken eine wichtige Basis für unternehmerische Planungen. In Online-Seminaren der hei. geben Experten wertvolle Ratschläge, wie man besser durch die Krise kommt. Brigitte Schmidtmeyer vom Wirtschafts-Senioren-Beraten e.V. schöpft nicht nur aus einem großen Erfahrungsschatz. Seit kurzem arbeitet sie in der Gründungsberatung mit einem neuen Finanztool. Im Interview mit der hei. erläutert sie vor dem Hintergrund der aktuellen Lage die Bedeutung von Finanzplänen, Liquidität und Kostendisziplin. Weiterlesen

Artikel vom 29. April 2020

Gründerstory: Französisch sprechen wie ein Muttersprachler

Sprachschule

Wollte nicht „nur nebenbei“ gründen: Sonia Schilling-Dauvergne, Gründerin der Sprachschule „Cocorico“. Foto: Cocorico

Sonia Schilling-Dauvergne weiß, wie es sich anfühlt, in zwei Sprachheimaten zu Hause zu sein. In Frankreich aufgewachsen, besuchte sie schon als Kind mehrmals im Jahr ihre deutsche Großmutter. Ihre Ehe brachte die heute 50jährige dann endgültig nach Deutschland; ihre drei Kinder wachsen selbstverständlich zweisprachig auf. Kleinen Menschen im besonders aufnahmefähigen Alter die französische Sprache auf Native-Speaker-Niveau beizubringen, das ist das Ziel von „Cocorico“, ihrer vor drei Jahren gegründeten Sprachschule. Weiterlesen

Artikel vom 30. März 2020

Gründerstory: Barrierefrei kommunizieren

Barrierefreie Kommunikation

Leichte Sprache im Rahmen einer barrierefreien Kommunikation ist für Gründerin Diane Mönch eine Herzensangelenheit. Foto: Nadja Hansen WHY

Dass sich jeder Mensch mit seiner Besonderheit einbringen kann, ist Diane Mönch ein Herzensanliegen. Über zehn Jahre lang arbeitete die 42-jährige in verschiedenen Bereichen der Inklusion. Dann entschloss sie sich, als Gründerin für jene Menschen eine Brücke zu schlagen, die aus unterschiedlichen Ursachen über eine nur geringe Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen: Mit ihrem Eine-Frau-Unternehmen „Fette Fahrt und leichte Beute“ übersetzt sie Texte in die sogenannte Leichte Sprache und unterstützt beim Thema barrierefreie Kommunikation.

Frau Mönch, erklären Sie uns, was genau hinter dem Begriff Leichte Sprache und einer barrierefreien Kommunikation steckt?

Ich übersetze zum Teil komplexe Sachverhalte nach den vom Netzwerk Leichte Sprache festgelegten Regeln in leicht verständliche Formulierungen, also: kurze Sätze, keine Fremdwörter, eine Aussage pro Satz. Das ist ungeheuer wichtig, um zum Beispiel Demenzkranken, Geflüchteten oder Menschen mit Lernschwierigkeiten sowie gehörlosen Menschen den Anschluss an die Kommunikationsgesellschaft zu ermöglichen. Im Sinne des Gleichstellungsgesetzes unterstützen wir so die selbstständige Informationssuche aller Menschen, die Probleme mit komplexen Sätzen und Wörtern haben – und letztlich ihre Selbstbestimmung.

Wie sind Sie darauf gekommen, daraus ein Geschäftsmodell zu stricken?

Es kommt mir sicher zugute, dass ich bereits in den unterschiedlichsten Bereichen der Inklusion Erfahrungen gesammelt habe und gut vernetzt bin. Parallel zu meinen Festanstellungen – u.a. betreute ich das soziale Netzwerk www.behinder-mich-nicht.de der Diakonie Schleswig-Holstein und leitete die Europäische Akademie für Inklusion des Instituts für berufliche Aus- und Fortbildung in Rendsburg – habe ich seit 2012 nebenberuflich Seminare und Moderationen zu den Themen Inklusion, Barrierefreiheit und Leichte Sprache angeboten. Vor fünf Jahren begann ich für das Projekt „Vernetzt!“ Texte in Leichte Sprache zu übersetzen. Dabei wurde mir klar, dass dieser Bereich absolut ausbaufähig ist. Im September 2019 war dann der Startschuss für „Fette Fahrt und leichte Beute“.

Was genau umfasst Ihr Angebot – und was macht es so besonders?

Mit der Namensgebung wollte ich mich klar vom Wettbewerb abheben. Die meisten Übersetzungsbüros haben keinen Agenturcharakter. Mir war wichtig, ein umfassendes Paket anzubieten. Das beginnt mit der Übersetzung von Webseiten, die barrierefreier sind, wenn die Inhalte auch in Leichter Sprache zur Verfügung stehen, und geht über verschiedene Medien wie z.B. Flyer bis hin zu Moderationen und Mitarbeiterschulungen – denn auch bei gesprochener Sprache müssen die Formulierungen angepasst werden. Dafür kann zum Beispiel die rote Karte genutzt werden, die Menschen mit Behinderung bei Vorträgen ziehen können, wenn sie fürchten, nicht mehr mitzukommen.

Leichte Sprache

„Absolut ausbaufähig“ sei der Bereich der barrierefreien Kommunikation und leichten Sprache, so Diane Mönch, Gründerin von „Fette Fahrt und leichte Beute“. Foto: Nadja Hansen WHY

Hat Ihnen Ihre gute Vernetzung bei der Kundenakquise geholfen?

Ja, durchaus. Seminare zu Barrierefreiheit und Leichter Sprache habe ich bisher u.a. im Personalamt der Stadt Hamburg, bei der BASFI, beim Deutschen Kinderschutzbund oder bei der VHS Hamburg angeboten. Mit der richtigen Akquise habe ich erst Anfang Januar begonnen, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass ich mit meinem Angebot auf offene Ohren stoße. Aktuell übersetze ich einen Bericht für den Schleswig-Holsteinischen Landtag. Für eine große NGO werde ich im nächsten Jahr die Webseite und eine Ausstellung in Leichte Sprache übersetzen. Auch ein Hamburger Museum will seine Webseite anpassen und Mitarbeiter schulen. Mein Ziel ist es, weitere öffentliche Stellen und Kultureinrichtungen bei der barrierefreien Kommunikation zu unterstützen.

Haben Sie sich vor der Gründung Tipps geholt?

Über das Internet bin ich auf die hei. gestoßen – das war in jeder Hinsicht hilfreich. Schon bei der Erstberatung hat Frau Bachmann mein Konzept gelobt und gesagt, das sei ein riesiger Markt, der noch gar nicht erschlossen sei. Mit dem hei.ideenplan konnte ich meinen Businessplan konkretisieren. Und das hei.gründerfrühstück ist extrem wertvoll für Kontakte, ich habe dort eine Grafikerin gefunden, mit der ich immer wieder zusammenarbeite. Man kann dort alle Fragen stellen und findet Gleichgesinnte. Offenbar bin ich beim letzten Gründertreffen der hei. so positiv aufgefallen, dass ich gebeten wurde, im September auf dem Gründertag das Gründer Panel zu moderieren. Das freut mich ganz besonders!

Also stimmt der Kurs in Richtung „fette Fahrt“. Was empfehlen Sie anderen Gründern?

Es war mein Herzenswunsch, nicht mehr für jemanden arbeiten zu müssen. Ein Riesengewinn ist die persönliche Entwicklung, ich habe eine ungeheure Lernkurve. Auch die Freiheit, selbst zu gestalten, ist toll. Ich habe spannende Kontakte geknüpft, die sonst nie zustande gekommen wären. Mein Tipp: Prioritäten setzen und nicht alles gleichzeitig machen. Auch Perfektionismus hilft häufig nicht weiter – irgendwann muss man es einfach gut sein lassen.

Artikel vom 28. Februar 2020

Hamburger Gründertag: Drei Fragen an Philipp Walter von beyourpilot

beyourpilot

Wer in Hamburg aus einer Hochschule heraus gründet, findet mit beyourpilot einen kompetenten Sparringspartner. Foto: Nathan Dumloa via unsplash.com

Am 21. März ist es soweit: Der 25. Hamburger Gründertag öffnet seine Türen. Auf die Besucher wartet in den Veranstaltungssälen Besenbinderhof 57 a jede Menge Programm. Unter anderem versammeln sich die wichtigsten Akteure des Hamburger Gründungsnetzwerks im Ausstellerbereich und erläutern ihre Angebote und Services für Gründer. Mit dabei ist natürlich auch beyourpilot. Der sogenannte „Startup Port Hamburg“ ist ein Zusammenschluss der größten Hamburger Hochschulen und dem Forschungszentrum DESY, mit dem Ziel, Gründungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen noch besser und effektiver zu fördern. Hinter beyourpilot stehen eine Menge kluger Köpfe aus dem Hamburger Hochschulsektor. Wir haben einem davon – Projektleiter Philipp Walter – drei Fragen gestellt. Weiterlesen

Artikel vom 27. Februar 2020

Gründerstory: Pferde verstehen und führen lernen

Gründerstory Horse rulez

Gründerin Eva Kober mit einem ihrer vierbeinigen Schützlinge. Foto: WHY

Seit ihrem siebten Lebensjahr ist sie Pferdenärrin, sagt Eva Kober. Doch sie zögerte, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, ihr „super hoher Anspruch“ stand ihr im Weg. Also arbeitete sie erstmal in der Musikbranche, ihrem zweiten Steckenpferd. Aber dann fand sie doch den perfekten Weg, ihre Liebe zu den Vierbeinern zu professionalisieren: Als studierte Tierpsychologin und Gründerin von horse rulez hilft die 43-Jährige heute anderen Menschen beim erfolgreichen Umgang mit Pferden.

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Artikel vom 13. Februar 2020

Erfolgreich im Onlinehandel – 3 Fragen an den Experten

Wer im Handel gründet und seine Produkte zahlreich verkaufen möchte, kommt um das Thema Onlinehandel nicht herum. Sei es als zusätzlicher Vertriebsweg zum bestehenden Einzelhandelsgeschäft oder als alleiniger Verkaufskanal: Online erfolgreich zu verkaufen bedeutet, verschiedene Parameter zu berücksichtigen und zu wissen, welche Stolpersteine auf einen zukommen können. Denn der sich schnell wandelnde Onlinemarkt verlangt Aufmerksamkeit und individuelle Lösungen.

Stephan Knecht, Gründer und Inhaber von Fleet40, berät und unterstützt seit über 20 Jahren Gründer_innen sowie kleine und mittelständische Unternehmen mit dem Schwerpunkt stationärer Einzelhandel und Onlinehandel. In Theorie und Praxis begleitet er auf dem Weg zum eigenen Geschäft. Beim hei.gründerfrühstück im Februar gibt er Einblicke in die Rahmenbedingungen des Onlinehandels. Wir haben ihm im Vorfeld drei Fragen gestellt. Weiterlesen

Artikel vom 12. Februar 2020

25 Jahre Hamburger Gründertag: Die Messe für Existenzgründer feiert Jubiläum am 21. März in neuer Location

Am 21. März feiert der Hamburger Gründertag Jubiläum. Bereits seit 25 Jahren versammelt die Veranstaltung einmal jährlich alle wichtigen Partner und Experten zum Thema Selbstständigkeit an einem Tag, unter einem Dach. Gründungsinitiativen, Beratungsstellen, Hochschulen, Kammern und Vereine bieten vor Ort Informationen zu sämtlichen Fragen der Existenzgründung. In Fachvorträgen werden wichtige Aspekte rund um Einstieg & Gründung, Rechte & Pflichten, Vertrieb & Marketing sowie Struktur & Kultur im Überblick vorgestellt und anschließend im Detail vertieft. Der Hamburger Gründertag findet erstmals zentral gelegen in den Veranstaltungssälen Besenbinderhof 57a nahe dem Hauptbahnhof statt.

Kurze Beratung im „Schnell-Check“ auf der Bühne

Parallel zu den Fachvorträgen bietet der „Schnell-Check“ auf der Bühne im Großen Saal die Möglichkeit, einzelne Aspekte der Gründung individuell zu betrachten und Antworten auf konkrete Fragen zum eigenen Vorhaben zu bekommen. Jeweils für eine Stunde stehen hier Experten aus den Bereichen Design, Businessplan, SEO, Videoerstellung und Versicherungen für Einzelgespräche oder Beratung in Kleingruppen zur Verfügung.

Hamburgs Ideenvielfalt in der Gründerlounge

Auch die Gründerlounge bietet wieder Inspiration und Erfolgsgeschichten und repräsentiert die Vielfalt der Hamburger Gründerszene. Junge Unternehmen aus Hamburg stellen sich und ihre Produkte und Angebote vor. Sie berichten über ihre persönlichen Herausforderungen, Rückschläge und Erfolge. Vor Ort sind unter anderem Nadine Herbrich und Alessandro Cocco, Gründer des sozialen Startups „Recyclehero“, Klara Stenzel, Gründerin des Modelabels „Süperb“, Heike Baltruweit, Inhaberin der Galerie „Pure Photography“ sowie Andreas Kirsch, Gründer von „Die Eselei“, Anbieter von Eselwanderungen im Hamburger Umland. Zwei Mal am Tag wird in Panelgesprächen mit den Gründern ein Blick hinter die Kulissen geworfen und aus erster Hand ehrlich berichtet, wie eine Gründung sich anfühlt und welche Herausforderungen und Glückmomente sie mit sich bringt. Moderatorin der Panelgespräche ist Diane Mönch, selbst Gründerin von „Fette Fahrt & freie Beute“ und Expertin für barrierefreie Kommunikation.

In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und gut mit dem ÖPVN erreichbar: Die neue Location des Hamburger Gründertags

Nur wenige Geh-Minuten vom Hauptbahnhof entfernt liegen die Veranstaltungssäle Besenbinderhof 57a – die neue Location des Hamburger Gründertags: Foto: Giffey

Zentral gelegen: Veranstaltungssäle Besenbinderhof 57a

Der Hamburger Gründertag 2020 findet am Samstag, den 21. März von 9 bis 19 Uhr in den Veranstaltungssälen Besenbinderhof 57a statt. Ab 17.30 Uhr lädt die hei. Hamburger ExistenzgründungsInitiative als Veranstalter anlässlich des 25. Jubiläums zu Drinks und Networking im Großen Saal. Tickets sind online und an der Tageskasse ab 10,- EUR (zzgl. Steuern und Gebühren) erhältlich. Alle weiteren Informationen und Tickets auf www.gruendertag.hamburg.

Der Hamburger Gründertag 2020 wird unterstützt von der Handwerkskammer Hamburg, der Hamburgischen Investitions- und Förderbank IFB, Hypo Vereinsbank, Hamburger Volksbank, IKK Classic, BG Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg.

Artikel vom 03. Februar 2020

Gründerstory: Mit der Fotobox in neue Welten eintauchen

Fotobox Jungs

Christoph (l.) und Felix sind die fotobox jungs aus Hamburg. Foto: WHY

Sie kennen sich seit sie 13 und 15 sind. In einem Dorf bei Kiel bauten sie zusammen Baumhäuser, haben gezeichnet und gesprüht. Bis Christoph und Felix in Hamburg gemeinsam ihr Business gründeten, sollten aber noch 15 Jahre ins Land gehen. www.diefotoboxjungs.de vereint dafür alles, wofür die heute 31 und 33-Jährigen brennen: Fotografieren und Erlebnisse schaffen.

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Artikel vom 09. Januar 2020

Gründerstory: Ein lebenswertes Zuhause für Senioren

besser zuhause

Gründer Hans Nolte (r.) mit seinem Geschäftspartner Leif Lewinski. Zuletzt hat das junge Unternehmen beim EY Public Value Award den 2. Platz gemacht. Foto: besser zuhause

Als „Seriengründer“ bezeichnet sich Hans Nolte schmunzelnd. Doch sein Gewinn – das hat er bei der letzten Gründung erkannt – errechnet sich nicht nur in Zahlen. Ihm geht es auch um den „sozialen Impact“. Mit besser zuhause will er das Leben zu Hause für pflegebedürftige Menschen so angenehm wie möglich gestalten – mit Blick auf die Wohnungsgestaltung, soziale Kontakte und die Anbindung an smarte Technologien. Dass eine dreiteilige Vision im Team besser zu stemmen ist als alleine, wusste er von Anfang an. Weiterlesen

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