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Artikel vom 17. Juni 2019

Online-Marketing: Drei Fragen an zwei Agentur-Profis

Online-Marketing

Daumen und Herzchen sind toll, aber nicht alles, wenn es um gutes Online-Marketing geht. Foto: George Pagan III via unsplash.com

Alles spricht über Online-Marketing – doch im Dschungel an Schlagworten und Möglichkeiten verlieren Unternehmer schnell den Überblick, welche Maßnahmen für sie wirklich zielführend sind. Richtig genutzt kann Online-Marketing ein effektiver Katalysator sein, um Aufmerksamkeit und Reichweite für seine Marke, sein Produkt oder seine Dienstleistung zu schaffen. Aber welche Maßnahmen eignen sich besonders für Unternehmen, die neu am Markt sind? Und wie setzt man auch mit wenig Vorwissen, Budget und Manpower erfolgreich Ideen aus dem Online-Marketing um?

Die Marketing-Experten und Agentur-Inhaber Daniel Plötz und Patrick Gust von Customized Whatever beschäftigen sich seit über 15 Jahren mit Online-Tools wie Influencer-Marketing, SEO/SEA oder personalisierter Werbung. Im Juni sind sie Gast beim hei.gründerfrühstück. Wir haben den beiden im Vorfeld drei Fragen gestellt.

Online-Marketing ist ein extrem weites Feld. Alles auf einmal anzustoßen, ist für die meisten Gründer nicht möglich. Gibt es in Euren Augen Maßnahmen, die eindeutig Priorität haben?

Hört sich leicht an, aber Priorität sollte immer haben: Anfangen! Und vor allem sollte das Produkt bzw. die Dienstleistung in der eigenen DNA verankert sein. Netzwerken ist nach wie vor das A und O im digitalen Dschungel. Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Digitalisierung ist die Masse an Input immer größer geworden und damit auch der Respekt vor neuen Tools. Wir verstehen es daher nur zu gut wie man sich damit als Gründer fühlt. Aber selbst Konzerne sind damit überfordert – das merken wir jeden Tag, immer wieder aufs Neue. Und das, obwohl Budget und personelle Ressourcen verfügbar sind.

Online-Marketing

Patrick und Daniel von Customited Whatever sind echte Online-Marketing-Profis – möchten aber auf diesem Bild gern unerkannt bleiben. Foto: Customized Whatever

Die Vor- und Nachbereitung von Marketing-Maßnahmen wie Zielgruppen-Analysen und Daten-Auswertungen fallen häufig aufgrund mangelnder Ressource unter den Tisch oder werden nur stiefmütterlich behandelt. Ein Kardinalsfehler?

Absolut. Auch hier können wir aus unserer Erfahrung sagen, dass KMU und Konzerne gleichermaßen an diesen Ressourcen sparen oder das so „nebenbei“ machen. Big Data ist das Zauberwort und zugleich eine relevante Variable des Erfolges. Eine Retrospektive kann Budget sichern und Wiederholungsfehler vermeiden. Wer seine Insights nicht überprüft und deshalb versäumt daraus neue Maßnahmen abzuleiten, wird über kurz oder lang Budget und Ressourcen verbrennen.

Ihr seid nicht nur Marketing-Spezialisten, sondern auch selbst Gründer. Mal abseits vom Marketing: Welchen grundsätzlichen Rat würdet Ihr Leuten, die ihre Selbstständigkeit planen, mit auf den Weg geben?

Glaube in erster Linie selbst an deine Idee, denn das ist der Antrieb. Negatives Feedback von Freunden und Bekannten – gerade von denen, die selbst nicht den Mut und die Überzeugung besitzen ihren Gründertraum zu verwirklichen – ist in der Regel der schlechteste Ratgeber. Nutze Social Media und weitere digitale Angebote, es war noch nie so einfach von anderen zu lernen. Kennt ihr das Beispiel von den Invisibobble Haargummis? Wer hätte gedacht, dass sich damit auch jetzt noch weltweit Millionen verdienen lassen?

Vielen Dank für den kleinen Vorgeschmack. Wir freuen uns auf das Gründerfrühstück mit Euch!

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