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Artikel vom 21. Februar 2019

Hamburger Gründertag: Ein New Yorker Bäckermeister in der Gründerlounge

Jeff Alpert, Gründer von Jeff’s Chesecake. Foto: ganske photodesign

Auf dem Hamburger Gründertag am 6. April in der Handwerkskammer Hamburg finden Existenzgründer jede Menge Infos und Inspiration. Zum Beispiel in der Gründerlounge: Dort stellen sich junge Unternehmer vor, die die ersten Schritte in die Selbstständigkeit bereits hinter sich haben und jetzt mit ihrem Business durchstarten. So auch Jeff Alpert, Gründer von Jeff’s Cheesecake – einer Bäckerei mit Catering- und Lieferservice für amerikanische Kuchenspezialitäten in Hamburg Ottensen. Seine Liebe für Cheesecake, Brownies und Co. hat der New Yorker mit der Gründung seines Unternehmens 2018 zum Beruf gemacht. Auf dem Hamburger Gründertag könnt Ihr Jeff in der Gründerlounge treffen und seine Kuchen probieren. Wir haben ihm im Vorfeld ein paar Fragen gestellt.

Du kommst gebürtig aus New York. Was hat Dich bewogen, Dich als Konditor selbstständig zu machen?

Als ich zur High School ging und ein junger Musiker war, gingen ein guter Freund und ich regelmäßig in Jazzclubs, um gute Musik zu hören. Da wir zu jung waren, um Alkohol zu trinken, bestellten wir ein Stück NY Cheesecake und ein Glas Milch. New York ist bekannt als die Jazzhauptstadt und hat auch einige der besten Cheesecakes der Welt. Die Kombination von beiden – Jazz und Cheesecake – ist in mir bis heute. Ich bin immer noch Musiker und Musiklehrer sowie ein Bäcker von großartigem Cheesecake.

New York Cheesecake wie er im Buche steht. Foto: ganske Photodesign

Was waren die größten Herausforderungen, denen Du Dich zu Beginn Deines Gründerlebens stellen musstest? Wer oder was hat Dir dabei geholfen?

Das Backen in Deutschland gehört zum Handwerk. Man darf seine Backwaren nicht einfach so verkaufen. Viele haben meine Kuchen geliebt, aber ohne Genehmigung der Innung bzw. der Handwerkskammer war die Gründung meines Kuchengeschäfts nicht möglich. Ich musste eine Prüfung vor zwei Bäckermeistern bestehen, was sich als viel entspannter herausstellte, als ich befürchtet hatte. Die Prüfer waren super nett und fanden es toll, dass ich als Amerikaner hier meine Kuchen produzieren wollte. Heutzutage ist es offensichtlich nicht selbstverständlich, junge Leute für eine Ausbildung als Bäcker oder Konditor zu begeistern. Die begeisterte Rückmeldung, die ich immer wieder von meinen Kunden bekomme, motiviert mich, weiterzumachen und dranzubleiben.

Welchen Tipp gibst Du jungen Gründern mit auf den Weg?

Sei mutig. Gib nicht auf. Du wirst vielleicht nicht reich, aber innerlich reich sein, weil du dich entschieden hast, etwas zu tun, das dir und anderen Freude bringt. Egal ob du Bäcker oder Schreiner, Schweißer oder Klempner bist, du wirst gebraucht und viele Menschen werden schätzen, was du machst.

Vielen Dank, Jeff! Wir freuen uns auf einen spannenden Hamburger Gründertag mit Dir!

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