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Artikel vom 25. September 2019

Gründerstory: Ein neuer Blick auf den Kinderwunsch

 Der Weg zum Wunschbaby ist manchmal lang.

Wer sich selbstständig macht, lernt täglich dazu – mit dem Kinderwunschcoaching hat sich Gründerin Denise Meyer einen Herzenswunsch erfüllt. Foto: Michal Bar Heim via Unsplash.

An der medizinischen Versorgung war rein gar nichts auszusetzen. Aber war die Seele, die sich nur noch um den Kinderwunsch drehte, nicht genauso bedürftig? Mit professioneller Hilfe gelang es Denise Meyer, aus ihrem „Angstkarussell“ auszusteigen. Heute ist die Mutter eines Sohnes Kinderwunschcoach – und hilft anderen Frauen, das schwierige Warten auf den Nachwuchs zu bewältigen. Denise Meyer weiß, was in den Frauen vorgeht, die zu ihr kommen. Das Thema Kinderwunsch hat sie selbst fast zehn Jahre mit allen Höhen und Tiefen beschäftigt. „In den Phasen des Wartens und Grübelns steht man ziemlich alleine da“, sagt die 42-Jährige, „irgendwann macht der Mann dicht, die Freunde bekommen Kinder, und keiner versteht dich.“ Ein Kinderwunschcoach in Süddeutschland half ihr, ihr Gleichgewicht wieder zu finden.

Denise Meyer gründete zunächst in Teilzeit

Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch, Familienplanung und Beziehungskrisen: Gründerin Denise Meyer bietet all dies bei „Meine Kinderwunschzeit“. Foto: Nadja Hansen (WHY)

Stress lass nach

„Stress verhindert das Schwanger werden, weil die Hormone den Körper auf Flucht und Kampf programmieren und nicht auf Vermehrung“ sagt die Gründerin. Sie wundert sich, dass hierzulande vor allem auf den Körper geguckt wird. „In der Schweiz ist man weiter: Dort wird jeder Frau zum Kinderwunschcoaching geraten, bevor sie im Kinderwunschzentrum behandelt wird.“ Bei Denise hat es geklappt: ihr Sohn ist heute sechs Jahre alt, „das Muttersein hat alles verändert“, strahlt sie.

Nach der Elternzeit ging die studierte Betriebswirtin zurück in ihren Job als Personalentwicklerin in einem Großkonzern. Aber die Idee, anderen Frauen zu helfen und sich selbstständig zu machen, ließ sie nicht los. Als ihr Arbeitgeber Stellen abbaute, nutzte sie die Chance: Sie gründete in Teilzeit und bildete sich fort. Einer Ausbildung zum Kinderwunschcoach bei Nicole Regli in der Schweiz folgten Weiterbildungen zur Hypnose, zur Mental- und Persönlichkeitstrainerin und in der systemischen Therapie.

Individuelle und einfühlsame Beratung bei "Meine Kinderwunschzeit"

„Es macht Sinn, sich bereits parallel zur Festanstellung mit dem Thema Selbstständigkeit zu beschäftigen“, sagt Denise Meyer, die Frauen und Paare bei unerfülltem Kinderwunsch unterstützt und berät. Foto: Nadja Hansen (WHY)

Unerfüllter Kinderwunsch: Wie weit will ich gehen?

Im Februar 2019 stieg Denise in Vollzeit ein und verspricht auf www.meine-kinderwunschzeit.de eine Beratung „mit Herz und Gefühl“. Das Ziel ihres Coachings: Abstand zu gewinnen, Unstimmigkeiten in Job und Partnerschaft zu hinterfragen und wieder mit mehr Leichtigkeit und Selbstvertrauen durchs Leben zu gehen. Auch eine Aufklärung über alle Möglichkeiten und die Frage, wie weit man gehen will, sind Teil der Beratungstermine, die in der Praxis, per Skype oder Telefon stattfinden. „Entspannungsreisen oder Mentaltrainings spreche ich auch auf Band, so dass die Übungen flexibel in den Tag integriert werden können.“

Zur Zeit mietet sie in einer Praxisgemeinschaft Räume auf Stundenbasis an. So ist der Austausch mit anderen Gründerinnen möglich, und sie muss keine feste Miete stemmen. Auch die Akquise läuft auf diesem Weg gut. „Empfehlungsmarketing ist in meinem Bereich alles“, sagt Denise.

Mutmacher hei.

Dass sie sich bereits parallel zur Festanstellung intensiv mit dem Thema Selbstständigkeit beschäftigt hat, hat der angehenden Gründerin jede Menge Mut gemacht: „Das Erstgespräch bei der hei. war ein super Start. Frau Bachmann gab mir den hei.ideenplan, mit den vorgegebenen Strukturen konnte ich mein Vorhaben konkretisieren und Schritt für Schritt Sicherheit gewinnen.“ Auch Seminare aus dem hei.scheckheft in Empfehlungsmarketing, Vertriebstraining und für den Aufbau der eigenen Website in WordPress standen auf dem Plan.“ Da hatte ich Nachholbedarf und alle Seminare waren top.“

Der hei.p Ideenplan gibt für das Gründungskonzept eine Struktur vor.

Mit dem hei.p Ideenplan hat der Gründer die Möglichkeit, sein eigenes Konzept Schritt für Schritt zu erarbeiten. Foto: Wes Hicks via Unsplash

Im hei.scheckheft stieß sie auch auf das Gründercoaching der Lawaetz-Stiftung, das sie zur kritischen Prüfung ihres Businessplans nutzte. „Danach war ich ganz sicher, dass es klappt. Letztlich kann man das allen Gründern nur empfehlen: Ein hieb- und stichfestes Konzept, das man dann auch mutiger umsetzt.“ Angst zu scheitern hat sie nicht: „Ich habe 15 Jahre als Personalentwicklerin gearbeitet, notfalls mache ich dort weiter.“

An den eigenen Zielen wachsen

Dass sie in den letzten Monaten mehr gelernt habe als in den vergangen Jahren, ist für die Gründerin eine große Motivation: „Von der Website bis zur Buchhaltung: Du machst alles selbst und alles gleichzeitig. Mir macht das Spaß, deshalb war es richtig, die Komfortzone zu verlassen.“ Ihr Ziel ist es, eine Praxis aufzubauen, in der die Kompetenzen gebündelt werden – vom Coaching bis zur medizinischen Behandlung. Und sie wünscht sich, dass die Frauen nicht erst kurz vor ihrem 40. Geburtstag kommen, „denn danach zahlen die Krankenkassen nicht mehr und der Druck ist enorm“. Dass der Weg sich lohnt, dafür ist sie selbst das beste Beispiel. „Letztlich ist Kinderwunschcoaching auch immer Persönlichkeitsentwicklung.“

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