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Artikel vom 09. April 2018

„Vergiss mich nicht“, sprach die linke Gehirnhälfte – Von der Idee zum Businessplan in der Gastronomie

Gastronomie

An einem fundierten Businessplan kommen erfolgreiche Gastonomen nicht vorbei. Foto: Daniel von Appen via unsplash.com

Jeden Monat stellen sich unsere Seminar-Anbieter mit einem Gastbeitrag in ihrem jeweiligen Fachgebiet vor. Heute gibt uns Gastro-Experte Björn Grimm einen Einblick zum Thema Businessplan in der Gastronomie.

Das niedliche Café oder schicke Restaurant ist bereits gefunden und in Gedanken quasi schon eingerichtet. Die kreative, rechte Gehirnhälfte pulsiert und arbeitet munter vor sich hin. Hoch motiviert und begeistert starten Sie mit Ihren Planungen. Doch Vorsicht…da war noch was!

Spätestens, wenn Sie zur Finanzierung bei der Bank vorstellig werden, um Ihren Traum zu verwirklichen, müssen Sie ihn dabei haben: Ihren Businessplan. Der Businessplan beschreibt die Geschäftsidee. Er beinhaltet aber auch Marktanalysen, Kapitalbedarf und Erfolgsaussichten und besteht zum Leidwesen vieler Gründer nicht nur aus einem ansprechenden Prosa-Teil, sondern zudem aus dem umso wichtigeren Zahlenteil.

Björn Grimm

Björn Grimm, Inhaber von Grimm Consulting, ist Gastronomie-Experte durch und durch. Foto: Grimm Consulting

Häufiger Denkfehler

Sicherlich haben Sie eine gute Idee und eine klare Vorstellung von Ihrer gastronomischen Zukunft. Vergessen Sie jedoch nicht, für sich selbst und ggf. für den Investor, der Ihren Businessplan gewissenhaft prüft, klar darzustellen, warum gerade SIE erfolgreich sein werden. Was macht Ihr Konzept so einzigartig? Viele begehen den Denkfehler und argumentieren mit aktuellen Trends. Alle wollen Kaffee – also muss ich doch mitmischen. Nein! Nur weil Sie da sind, wird nicht ein Kaffee mehr getrunken – Sie werden vielmehr anderen Gastronomen etwas wegnehmen, als dass der Markt größer wird!

Schreiben Sie ihn selber!

Nun gibt es im Netz zahlreiche Möglichkeiten, Vordrucke für einen Businessplan herunterzuladen. Vielleicht haben Sie auch einen zahlenaffinen Freund oder eine Freundin, die diesen vielleicht unliebsamen Teil für Sie übernehmen könnte. Doch denken Sie daran: Es ist Ihre Zukunft. Und der Businessplan ist für SIE selber das Nadelöhr, um zu überprüfen, ob Ihre Idee gelingen und erfolgreich umgesetzt werden kann. Deshalb holen Sie sich das nötige Know-how – geben Sie die Verantwortung nicht ab! Beschäftigen Sie sich selber Schritt für Schritt mit Ihrer Zukunft und dies bitte unbedingt BEVOR Sie einen Mietvertrag unterschreiben.

Auch Sie sind ein Kostenfaktor

Die Aussage „Ich brauch nicht viel“ hilft Ihnen nicht wirklich weiter. Schließlich möchten Sie leben können von dem was sie tun. Von daher ist eine richtige Berechnung im wahrsten Sinne des Wortes lebensnotwendig! Was bringt es Ihnen, wenn Ihre zukünftigen Minijobber mehr verdienen, als Sie?

Neben der Marktanalyse und der Definition der Zielgruppe ist es oft der Finanzplan, der den Gründern die meisten Schwierigkeiten macht. Ein Finanzplan arbeitet natürlich mit zahlreichen Annahmen, doch ebendiese so realistisch wie möglich darzustellen ist Ausgangspunkt für den späteren Erfolg. Realistische Umsatzerwartungen und eine passende Kostenkalkulation sind unbedingt notwendig, um Investoren zu überzeugen.

 

Zum Autor:

Björn Grimm ist Inhaber von Grimm Consulting und seit 15 Jahren spezialisiert auf die Beratung von Hotellerie- und Gastronomieobjekten. Vor dem Hintergrund von über 2.000 Beratungen begleitet Grimm gastronomische Gründer optimal auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit und ergänzt ihre Vorstellungen mit dem nötigen Know-how.

Die Anforderungen, die auf Gastro-Gründer zukommen, hat Björn Grimm in seinem Buch „Der KüchenCoach“ veröffentlicht. Hier stellt Grimm auf unterhaltsame und lehrreiche Art Aufgaben- und Fragestellungen vor, die für einen erfolgreichen Start in die gastronomische Selbständigkeit ausschlaggebend sind. Hier geht’s zur Leseprobe und Bestellung.

Für Besitzer des hei.scheckhefts veranstaltet Björn Grimm u. a. das Seminar „Von der gastronomischen Idee zum Businessplan für den eigenen Betrieb“. An zwei Seminartagen ist er Ihre linke Gehirn-Hälfte und erarbeitet mit Ihnen den Zahlenteil, den Sie für Ihre Entscheidungsfindung und die Finanzierung brauchen.

 

 

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