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Artikel vom 07. Dezember 2021

Wie plane ich meinen Umsatz nachhaltig und mittelfristig?

Keine Angst vor der Umsatzplanung

Die Umsatzplanung gehört zu den regelmäßigen „Hausaufgaben“ von Gründer_innen und erfolgt im Idealfall wöchentlich. Foto: Patrick Tomasso via Unsplash

Die Umsatzplanung ist ein wichtiger Baustein innerhalb der Finanzplanung. Aber nicht nur im Gründungsprozess, sondern regelmäßig darüber hinaus gehört die Einschätzung der eigenen Umsätze und eine realistische Planung für die Zukunft zum Handwerkszeug jedes Gründenden. Doch was gehört eigentlich in eine Umsatzplanung rein? Und welches sind die wichtigsten Faktoren bei der Berechnung des Umsatzes? Diese Fragen haben wir Brigitte Schmidtmeyer vom Wirtschafts Senioren Beraten e.V. in einem Kurzinterview gestellt.

Die Umsatzplanung ist ein wichtiger Bestandteil der Finanzplanung. Aber: Was gehört eigentlich hauptsächlich in einen Umsatzplan rein und warum ist er so wichtig?

Eine Umsatzplanung berücksichtigt alle möglichen Aufträge in einem definierten Zeitfenster, angenommen 12 Monate. Diese 12-Monatssicht zeigt umsatzstarke, aber auch umsatzschwache Phasen im Geschäftsjahr frühzeitig auf und verhilft so zu Transparenz. Transparenz wiederum ermöglicht ein frühzeitiges Agieren: Wir managen unsere Geschäftsentwicklung und können die zukünftigen Ergebnisse vorausschauend beeinflussen.

Welches sind die wichtigsten Faktoren bei der Berechnung der Umsatzplanung?

Je realistischer die Einschätzung über den Gewinn eines Auftrags ist, desto genauer und belastbarer wird unsere monatliche/jährliche Umsatzplanung ausfallen. Eine große Rolle spielt dabei eine Systematik, die uns Kriterien an die Hand gibt, um die Wahrscheinlichkeit des Auftragsgewinns und den damit verbundenen Umsatz zu bewerten und zu nivellieren.

Was kann ich tun, wenn ich mich bei der Umsatzplanung völlig verschätzt habe?

Lassen Sie den Kopf nicht hängen, so etwas passiert immer wieder, ist kein Beinbruch. Denken Sie an den Spruch: „Nach dem Kirchenbesuch ist frau/man schlauer als vor dem Kirchenbesuch“.

Keine Angst vor der Umsatzplanung

Brigitte Schmidtmeyer vom Wirtschafts Senioren Beraten e.V. ist Expertin für das Thema Liquiditäts- und Finanzplanung. Foto: Privat

Wie häufig sollte ich meinen Umsatzplan überarbeiten? Und warum?

Die Umsatzplanung sollte idealerweise wöchentlich angeschaut und überarbeitet werden. Als Steuerungsinstrument für das eigene Business ist es ein sogenanntes „lebendes Dokument“ und wird ständig der Realität angepasst. Warum? Damit Sie sich zu jeder Zeit auf Ihre Planung verlassen können und in Folge geeignete und professionelle Maßnahmen für Ihren Geschäftserfolg treffen können.

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