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Artikel vom 01. Juni 2026

hei.expert:inneninterview: Mit Gundula Zierott von der Lawaetz-Stiftung

Wir freuen uns sehr, dass wir Gundula Zierott, geschäftsführende Vorständin der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, für ein hei.expertinneninterview gewinnen konnten!

Was braucht es wirklich, um zu gründen? Für Gundula vor allem eines: Austausch. Sowohl im Rahmen ihrer Funktion in der Lawaetz-Stiftung als auch mit ganz praktischer Erfahrung in der Gründungsberatung begleitet sie seit vielen Jahren Gründer:innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – und gestaltet nun auch die Zukunft der hei. aktiv mit.

Im Interview spricht sie über die neue Heimat der hei., typische Stolpersteine beim Gründen und warum persönliche Begleitung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt.

Gundula Zierott, Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Foto: Lawaetz-Stiftung

 

Hi, ich bin Gundula von der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.

Flipchart und Flipchart-Marker sind mein Markenzeichen.

Komplexe Themen so herunterzubrechen, dass sie für andere greifbar und umsetzbar werden, ist mein Erfolgsfaktor.

Menschen in ihrer Entwicklung zu sehen – und sie genau an dem Punkt zu unterstützen, an dem sie gerade stehen, das ist meine Superkraft.

Das Interview mit Gundula:

Seit Anfang dieses Jahres ist die hei. unter dem Dach der Lawaetz-Stiftung angesiedelt und bekommt somit nach 30 Jahren eine neue „Heimat“. Was macht diesen Rahmen aus deiner Sicht besonders – und warum passt die hei. so gut ins Portfolio der Lawaetz-Stiftung??

Die Begleitung von Gründungen gehört seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen der Lawaetz-Stiftung. Als die Stiftung vor 40 Jahren gegründet wurde haben wir die Gründung von alternativen Teambetrieben begleitet. Ab Mitte der 90er Jahre vor allem erwerbslose Menschen, die sich selbständig machen wollten, und für die die Selbstständigkeit oft kein vorgezeichneter Weg war. Genau in diesem Kontext entstand schon früh der Kontakt der Lawaetz-Stiftung zur hei.

Mit der neuen Trägerschaft entsteht die Chance, an langjährige Erfahrung der Stiftung anzuschließen und sie gleichzeitig weiterzuentwickeln. Die hei. bringt ein starkes Netzwerk und große Nähe zur Zielgruppe mit – die Stiftung ergänzt das durch langjährige Beratungskompetenz und die Erfahrung in der Umsetzung komplexer Projekte. So können wir das Angebot noch stärker an den Bedarfen von Hamburger Gründer:innen ausrichten.

Was die hei. besonders macht und warum sie so gut zu uns passt, ist die Art, wie hier gearbeitet wird: nah an den Menschen, vernetzt und mit klarem Fokus auf persönliche Begleitung. Gerade Einzelgründer:innen starten oft ohne unternehmerisches Umfeld – für sie ist Gründung nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Lernreise. Dafür braucht es mehr als Informationen: Austausch, Feedback und verlässliche Ansprechpartner:innen. Genau diese Verbindung aus Netzwerk, Erfahrung und individueller Begleitung macht die hei. so besonders und zugleich zu einem stimmigen Teil des Portfolios der Lawaetz-Stiftung.

 

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Artikel vom 12. Mai 2026

hei.expert:inneninterview: Mit Marco Habschick von der Gründerplattform

Wir freuen uns sehr, dass wir Marco Habschick für ein hei.experteninterview gewinnen konnten!

Gründen kann sich manchmal wie ein riesiger Berg anfühlen und genau hier kommt Marco Habschick ins Spiel. Als Mitgründer der Gründerplattform und Partner bei EVEREST beschäftigt er sich seit Jahren damit, wie Menschen schneller, klarer und selbstbewusster ins eigene Business starten können. Statt komplizierten Buzzwords geht’s bei ihm um echte Orientierung: Was brauche ich wirklich? Wie teste ich meine Idee? Und welcher nächste Schritt bringt mich wirklich weiter?

Im Interview gibt uns Marco Antworten, die Gründenden in Hamburg Rückenwind geben.

Marco Habschick - Gründerplattform

Marco Habschick – Gründerplattform, Foto: EVEREST GmbH

Hi, ich bin Marco Habschick von der Gründerplattform.

Ein schneller Kopf ist mein Markenzeichen – ich liebe es, mich in Geschäftsideen und die Macher:in dahinter einzudenken.

Komplexes einfach erklären können ist mein Erfolgsfaktor – ich glaube fest daran, dass man alles hinbekommt, wenn man den Zusammenhang versteht.

Meine Superkraft wäre, in die Zukunft zu sehen – um immer die besten Entscheidungen für mein Leben und die Welt zu treffen.

 

Das Interview mit Marco Habschick von der Gründerplattform:

 

Die Gründerplattform bündelt Wissen, Tools und Kontakte an einem Ort. Welche Funktion oder welches Feature wird deiner Meinung nach am stärksten unterschätzt – und wie kann es Gründer:innen konkret Zeit, Geld oder Nerven sparen?

Da gäbe es einige. Wir haben seit Start der Gründerplattform so viel entwickelt, dass wir manchmal hinterherhinken, alles ordentlich zu vermarkten – wir sind also auch gar nicht immer besser als die vielen Gründerinnen und Gründer, die diesen Fehler machen.

Zu meinen liebsten versteckten Perlen der Gründerplattform gehört der Businessplan-Check. Er gibt kurz und knackig einen Eindruck davon, wie ein Finanzierer auf meinen Businessplan schauen würde.

Auch der Förderfinder der Gründerplattform wird manchmal unterschätzt. Ich kenne kein anderes Tool, das in einer einfachen Ampellogik anzeigt, wie gut ich in die Förderbedingungen eines Programms passen würde.

Als drittes würde ich das Tool „Finanzierungsmöglichkeiten“ nennen – da versteht man sofort, was einen Mikrokredit von einem Business Angel unterscheidet.

 

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