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Artikel vom 01. Juni 2026

hei.gründer:innenstory: Catalina Velasquez – die Visual Practitionerin

Vom Kritzeln im Unterricht zur selbstständigen Visual Practitionerin: Catalina Velasquez zeigt, wie aus einer kreativen Stärke ein Business werden kann. Im Interview spricht Catalina mit uns über ihren Weg von der Product-Marketing-Managerin zur selbstständigen Illustratorin, über kreative Selbstzweifel, den Mut zum Gründen und darüber, warum gute Ideen oft mitten im Alltag entstehen. Außerdem verrät sie, warum Community für sie unverzichtbar ist, was hinter erfolgreichen Visualisierungen wirklich steckt – und weshalb man manchmal einfach anfangen muss, bevor alles perfekt ist.

Foto: Benjamin Riehm 

 

Das Interview mit Catalina, Catalina Velasquez Visuals:

 

Catalina, du erzählst mit deinen Bildern Geschichten – wann hast du gemerkt, dass das genau dein Ding ist und nicht nur ein Hobby bleibt? Gab es einen konkreten Moment, in dem du wusstest: „Ich mache das jetzt selbstständig“?

Das Zeichnen war für mich schon immer eine Art, neue Informationen zu verarbeiten und zu verstehen. In der Schule habe ich oft Ärger bekommen, weil ich im Unterricht gekritzelt habe, da meine Lehrer:innen dachten, ich passe nicht auf. In Wirklichkeit hat mir das Zeichnen aber geholfen, das Gelernte zu verarbeiten und im Kopf zu behalten.

2018 hat mir eine Freundin in Kanada das Konzept des Visual Note-Taking vorgestellt und erzählt, dass sie das sogar beruflich macht. Da hat es bei mir sofort Klick gemacht. Damals habe ich als Product Marketing Managerin gearbeitet und oft erlebt, wie technische Konzepte von nicht-technischen Teams missverstanden wurden. Visuelle Notizen wurden für mich zu einem einfachen aber mächtigen Werkzeug, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Je öfter ich sie einsetzte, desto klarer wurde mir, dass Bilder Menschen nicht nur dabei helfen, Ideen schneller zu verstehen, sondern sie auch lange nach einem Meeting im Gedächtnis zu behalten.

Nach mehr als 14 Jahren in der Gaming- und Tech-Branche habe ich mich 2025 dazu entschlossen, ernsthaft in meine Fähigkeiten im Bereich Visual Note-Taking zu investieren und meinen eigenen Illustrationsstil zu entwickeln. Was als eine Methode begann, um selbst besser zu lernen und effektiver zu kommunizieren, wurde nach und nach zu etwas viel Größerem. Mir wurde klar: Menschen dabei zu helfen, komplexe Informationen durch Bilder greifbar zu machen, ist genau die Arbeit, die mir am meisten Spaß macht.

Der Schritt in die Selbstständigkeit fühlte sich dann einfach wie der nächste logische Schritt an. Sie ermöglicht es mir, Strategie, Kommunikation und Illustration miteinander zu verbinden und gleichzeitig mit Menschen aus den verschiedensten Branchen und mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammenzuarbeiten. Ich liebe es, komplexe Ideen in etwas zu verwandeln, das man sehen, verstehen und zu dem man einen Bezug aufbauen kann – und genau das ist es, was ich jeden Tag tun möchte..

 

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Artikel vom 01. Juni 2026

hei.expert:inneninterview: Mit Gundula Zierott von der Lawaetz-Stiftung

Wir freuen uns sehr, dass wir Gundula Zierott, geschäftsführende Vorständin der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, für ein hei.expertinneninterview gewinnen konnten!

Was braucht es wirklich, um zu gründen? Für Gundula vor allem eines: Austausch. Sowohl im Rahmen ihrer Funktion in der Lawaetz-Stiftung als auch mit ganz praktischer Erfahrung in der Gründungsberatung begleitet sie seit vielen Jahren Gründer:innen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit – und gestaltet nun auch die Zukunft der hei. aktiv mit.

Im Interview spricht sie über die neue Heimat der hei., typische Stolpersteine beim Gründen und warum persönliche Begleitung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt.

Gundula Zierott, Johann Daniel Lawaetz-Stiftung

Foto: Lawaetz-Stiftung

 

Hi, ich bin Gundula von der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.

Flipchart und Flipchart-Marker sind mein Markenzeichen.

Komplexe Themen so herunterzubrechen, dass sie für andere greifbar und umsetzbar werden, ist mein Erfolgsfaktor.

Menschen in ihrer Entwicklung zu sehen – und sie genau an dem Punkt zu unterstützen, an dem sie gerade stehen, das ist meine Superkraft.

Das Interview mit Gundula:

Seit Anfang dieses Jahres ist die hei. unter dem Dach der Lawaetz-Stiftung angesiedelt und bekommt somit nach 30 Jahren eine neue „Heimat“. Was macht diesen Rahmen aus deiner Sicht besonders – und warum passt die hei. so gut ins Portfolio der Lawaetz-Stiftung??

Die Begleitung von Gründungen gehört seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen der Lawaetz-Stiftung. Als die Stiftung vor 40 Jahren gegründet wurde haben wir die Gründung von alternativen Teambetrieben begleitet. Ab Mitte der 90er Jahre vor allem erwerbslose Menschen, die sich selbständig machen wollten, und für die die Selbstständigkeit oft kein vorgezeichneter Weg war. Genau in diesem Kontext entstand schon früh der Kontakt der Lawaetz-Stiftung zur hei.

Mit der neuen Trägerschaft entsteht die Chance, an langjährige Erfahrung der Stiftung anzuschließen und sie gleichzeitig weiterzuentwickeln. Die hei. bringt ein starkes Netzwerk und große Nähe zur Zielgruppe mit – die Stiftung ergänzt das durch langjährige Beratungskompetenz und die Erfahrung in der Umsetzung komplexer Projekte. So können wir das Angebot noch stärker an den Bedarfen von Hamburger Gründer:innen ausrichten.

Was die hei. besonders macht und warum sie so gut zu uns passt, ist die Art, wie hier gearbeitet wird: nah an den Menschen, vernetzt und mit klarem Fokus auf persönliche Begleitung. Gerade Einzelgründer:innen starten oft ohne unternehmerisches Umfeld – für sie ist Gründung nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Lernreise. Dafür braucht es mehr als Informationen: Austausch, Feedback und verlässliche Ansprechpartner:innen. Genau diese Verbindung aus Netzwerk, Erfahrung und individueller Begleitung macht die hei. so besonders und zugleich zu einem stimmigen Teil des Portfolios der Lawaetz-Stiftung.

 

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Artikel vom 12. Mai 2026

hei.expert:inneninterview: Mit Marco Habschick von der Gründerplattform

Wir freuen uns sehr, dass wir Marco Habschick für ein hei.experteninterview gewinnen konnten!

Gründen kann sich manchmal wie ein riesiger Berg anfühlen und genau hier kommt Marco Habschick ins Spiel. Als Mitgründer der Gründerplattform und Partner bei EVEREST beschäftigt er sich seit Jahren damit, wie Menschen schneller, klarer und selbstbewusster ins eigene Business starten können. Statt komplizierten Buzzwords geht’s bei ihm um echte Orientierung: Was brauche ich wirklich? Wie teste ich meine Idee? Und welcher nächste Schritt bringt mich wirklich weiter?

Im Interview gibt uns Marco Antworten, die Gründenden in Hamburg Rückenwind geben.

Marco Habschick - Gründerplattform

Marco Habschick – Gründerplattform, Foto: EVEREST GmbH

Hi, ich bin Marco Habschick von der Gründerplattform.

Ein schneller Kopf ist mein Markenzeichen – ich liebe es, mich in Geschäftsideen und die Macher:in dahinter einzudenken.

Komplexes einfach erklären können ist mein Erfolgsfaktor – ich glaube fest daran, dass man alles hinbekommt, wenn man den Zusammenhang versteht.

Meine Superkraft wäre, in die Zukunft zu sehen – um immer die besten Entscheidungen für mein Leben und die Welt zu treffen.

 

Das Interview mit Marco Habschick von der Gründerplattform:

 

Die Gründerplattform bündelt Wissen, Tools und Kontakte an einem Ort. Welche Funktion oder welches Feature wird deiner Meinung nach am stärksten unterschätzt – und wie kann es Gründer:innen konkret Zeit, Geld oder Nerven sparen?

Da gäbe es einige. Wir haben seit Start der Gründerplattform so viel entwickelt, dass wir manchmal hinterherhinken, alles ordentlich zu vermarkten – wir sind also auch gar nicht immer besser als die vielen Gründerinnen und Gründer, die diesen Fehler machen.

Zu meinen liebsten versteckten Perlen der Gründerplattform gehört der Businessplan-Check. Er gibt kurz und knackig einen Eindruck davon, wie ein Finanzierer auf meinen Businessplan schauen würde.

Auch der Förderfinder der Gründerplattform wird manchmal unterschätzt. Ich kenne kein anderes Tool, das in einer einfachen Ampellogik anzeigt, wie gut ich in die Förderbedingungen eines Programms passen würde.

Als drittes würde ich das Tool „Finanzierungsmöglichkeiten“ nennen – da versteht man sofort, was einen Mikrokredit von einem Business Angel unterscheidet.

 

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Artikel vom 12. Mai 2026

hei.gründer:innenstory: Matthias Kaufmann – der Experte für Altersvorsorge

Altersvorsorge – klingt für viele erstmal nach Pflichtprogramm, Papierkram und irgendwann-später. Für Matthias ist es genau das Gegenteil: ein Thema voller Möglichkeiten. Mit „BOOST Retirement“ hat er eine Plattform geschaffen, die Menschen helfen soll, ihre finanzielle Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen – verständlich, unabhängig und auf Augenhöhe.

Im Gespräch mit ihm merken wir schnell: Hier geht’s nicht nur um Rentenmodelle und Prozentsätze, sondern vor allem um Lebenswege, Freiheit und den Mut, rechtzeitig anzufangen. Warum gerade dieses Thema? Was ihn zum Gründen gebracht hat? Und welche Erkenntnisse er auf seinem Weg schon gesammelt hat – das erzählt Matthias in unserem Blogartikel ganz offen.

Foto: Matthias Kaufmann

 

Das Interview mit Matthias, BOOST Retirement:

 

Matthias, wie wird man Experte für Altersvorsorge? Wo kommst Du her und was machst Du heute?

Ich bin Matthias Kaufmann, 39 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Von Haus aus bin ich Diplom-Wirtschaftsingenieur und habe über zwölf Jahre als Projektleiter bei Volkswagen gearbeitet – zuletzt in Projekten mit einem Volumen im dreistelligen Millionenbereich. Schon früh habe ich begonnen, mich intensiv mit Finanzen zu beschäftigen: Ich habe mehr als die Hälfte meines Gehalts gespart und sowohl an der Börse als auch in Immobilien investiert.

Heute unterstütze ich Angestellte und Selbstständige dabei, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, ihre Ziele zu erreichen und ihre Rentenlücke zu schließen – oft auch mit dem Blick auf eine mögliche Frührente. Dafür biete ich 1:1-Coachings an, in denen ich praxisnah zeige, wie man mit ETFs langfristig Vermögen aufbaut oder mit vermieteten Immobilien Steuervorteile nutzt und sich so eine solide Altersvorsorge aufbaut.

Ein besonderes Herzstück ist meine selbst entwickelte Software: Sie gibt meinen Kund:innen jederzeit einen klaren Überblick über ihre Finanzen. Damit lassen sich verschiedene Lebenssituationen simulieren – etwa die Frage: Wann könnte ich frühestens aufhören zu arbeiten? Die Software übernimmt komplexe Berechnungen wie Steuern, Sozialabgaben und Inflation und zeigt automatisch Schwachstellen sowie Potenziale auf.

Zusätzlich habe ich eine Datenbank mit über 200 Spar- und Steuertipps aufgebaut. Damit können meine Kund:innen jedes Jahr mehrere tausend Euro einsparen – Geld, das sie direkt wieder für ihre Altersvorsorge nutzen können. Ganz neu habe ich außerdem einen kompakten Kurs für Eltern entwickelt, die frühzeitig für ihre Kinder vorsorgen möchten.

 

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Lawaetz Stiftung