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Artikel vom 27. Oktober 2017

Content Marketing: „Relevante Informationen gegen bewusste Aufmerksamkeit tauschen“

Content Marketing bedeutet Wissen und Informationen gratis teilen und dafür Aufmerksamkeit bei seiner Zielgruppe erreichen

Content Marketing bedeutet auch: Sein Wissen gratis teilen – und damit die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden erreichen. Foto: Pixabay

Alle sprechen darüber, einige wissen, wie es geht, wenige setzen es konsequent um: Die Rede ist von Content Marketing. Was für viele Unternehmer-Neulinge in der Anfangsphase eher abschreckend klingt, kann, wenn man es richtig angeht, einen enorm positiven Effekt auf den Umsatz haben. Content Marketing ist das Mittel der Wahl, um die eigenen Angebote im Netz zielgerichteter, kostengünstiger und mit weniger Streuverlusten zu präsentieren als klassische Werbung das könnte. Denn: „Content Marketing ist moderner Tauschhandel von relevanten Informationen gegen bewusste Aufmerksamkeit“, sagt Marketing-Profi Kai Ulrich, Inhaber von startklar Kommunikationsberatung. Was gutes Content Marketing allerdings unbedingt braucht, ist eine klare Strategie sowie Zeit und Ausdauer. Ulrich weiß, wie auch Gründer und Kleinunternehmer mit geringem Budget und begrenzten Ressourcen erfolgreich eine „Gratis-Strategie“ mittels Content Marketing fahren können. Für uns hat Ulrich, der ab 2018 hei. Seminare zu diesem Thema anbietet, ein paar Tipps zusammengestellt.

Die „Währung“ Aufmerksamkeit

Oft sind Unternehmer beim Thema Content Marketing skeptisch: Warum sollte ich mein Wissen verschenken? Ich will und muss doch Geld verdienen. Dieser Einwand greift jedoch zu kurz. Schließlich geht es bei jedem (neuen) Business darum, Aufmerksamkeit für sein Produkt oder seine Dienstleistung zu gewinnen. Doch diese kommt in der Regel nicht von allein. Früher musste man sich Aufmerksamkeit durch Klinkenputzen/Kaltakquise hart erarbeiten oder mit Werbe- oder Anzeigenschaltung teuer erkaufen – heute kann man sie auf direktem Wege auf Augenhöhe mit dem potentiellen Kunden gewinnen. Und ist das Interesse des Verbrauchers erst einmal da, ist der Schritt zum Verkauf häufig nicht mehr weit. Das Credo lautet also: Wissen und/oder Informationen verschenken, um Können zu verkaufen!

Nische finden und spezialisieren

Als erster Schritt empfiehlt es sich, eine Themennische zu besetzen. „Schauen Sie sich genau an, worin ihr Spezialwissen besteht und warum das kein Anderer so anbieten kann wie Sie. Aus Gesprächen und Umfragen mit Ihren Kunden erfahren Sie, welche Themen interessant sind, um sie dann in der richtigen Dosis und auf den passenden Kanälen zu streuen“, rät Kai Ulrich. Je klarer die eigene Positionierung auf diesem Thema, desto eher gelingt der Kampf um Aufmerksamkeit. „Trauen Sie sich zu sagen, wofür Sie ein Experte sind. Je spitzer Sie ihr Thema benennen können, desto besser“. Und auch die eigene Zielsetzung sowie die Wahl der richtigen Kanäle und Plattformen spielt eine Rolle. „Es beginnt eigentlich immer mit dem geschriebenen Wort, aber vielleicht liegt Ihnen auch Video oder Audio als Format näher, in denen Sie ihre Content Marketing-Inhalte anbieten. Denken Sie also auch über Podcasts, Webinare, e-Books oder Gastbeiträge nach“, so der Kommunikationsexperte weiter.

Content Marketing ist auch für Existenzgründer, Freiberufler und Selbstständige relevant

Content Marketing funktioniert Schritt für Schritt auch in kleinerem Umfang – weiß Marketing-Experte Kai Ulrich. Foto: Andreas Weiss

Investieren: Zeit, Ideen, Geld

Man muss sich klar machen: Guter Content muss erstens produziert und zweitens gestreut werden. Das braucht interessante Stories, Zeit und oft auch Geld. Neben dem Equipment, das benötigt wird, kommen eventuell auch Ausgaben für kleinere Marketingaktivitäten – wie zum Beispiel die Schaltung von Facebook-Anzeigen – hinzu. „Content Marketing funktioniert nicht von heute auf morgen. Man muss am Ball bleiben, neue Ideen entwickeln, Zeit investieren und Inhalte produzieren. Aber es macht Sinn, damit loszulegen und wenn es zunächst nur ein Newsletter ist“, ermutigt Kai Ulrich. Die Herausforderung liegt dann darin zu sondieren, wo die Grenze zwischen kostenlos und kostenpflichtig zu ziehen ist. Aber auch hier gilt: „Nicht Ihr Wissen ist einzigartig, sondern Ihr Können – das sich in Ihrem kostenpflichtigen Angebot widerspiegelt.“

Durchhalten

„Versuchen Sie zunächst zu klären, was, warum, wo und wie veröffentlicht werden soll“, so Ulrich. Das Stichwort für die nächsten Schritte im Content Marketing lauten dann: Priorisierung! Blog, Newsletter, Podcast, Gastbeiträge, Vorträge, Tipps, Anleitungen, Rezepte, Videos, Tutorials, Checklisten, Downloads – der Strauß an Content Marketing-Aktivitäten ist bunt und groß. „Wählen Sie mit Bedacht aus, was für Ihre Kunden wirklich von Interesse ist und einen konkreten Nutzwert hat. Und dann gehen Sie Schritt für Schritt vor. Verschicken Sie zum Beispiel einen Newsletter mit Feedback-Möglichkeit und Reaktions-Angeboten. Aber das muss ja auch nicht alle 14 Tage geschehen“, rät Ulrich. Über regelmäßigen Austausch und Feedback-Schleifen mit Ihren Interessenten bauen Sie Glaubwürdigkeit auf binden und begeistern mit weiteren kleinen Gratis-Angeboten. Letztlich werden Sie Aufträge, Empfehlungen, Weiterleitungen und zumindest steigende Aufmerksamkeit ernten.

hei. Seminare zum Thema Content Marketing bietet Kai Ulrich ab 2018 im Rahmen des hei. Coachingprogramms an. Hier geht es zum Scheckheft Antrag.

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